29.06.2007 | 18:10

Frauen werden im NÖ Landesdienst gefördert

Prokop: Gleichbehandlungsgesetz als optimale Grundlage

Die Chancengleichheit von Frauen und Männern wird im NÖ Landesdienst bestmöglich gefördert, Basis dafür sind das NÖ Gleichbehandlungsgesetz und das Frauenförderprogramm. „Im NÖ Landesdienst sind etwa 60 Prozent der Beschäftigten Frauen, in Führungspositionen sind sie aber noch kaum vertreten“, erläuterte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop im Rahmen des sogenannten Landhausgespräches, das gestern in St.Pölten abgehalten wurde und sich mit dem Thema Frauenförderung beschäftigte. Die im Gesetz festgelegte Frauenquote von 40 Prozent sollte erreicht werden, das heißt, bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt.

Prokop: „Frauenförderprogramme sind wichtig, um die Frauen auch mit entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen. Mit den Frauen muss man heutzutage im wahrsten Sinn des Wortes rechnen.“

Der NÖ Landesdienst beschäftigt rund 21.000 Bedienstete, davon sind 12.500 Frauen. Der Frauenanteil liegt also bei 59 Prozent. Nur 10 Prozent der Frauen sind aber in leitenden Positionen tätig. Der NÖ Landesdienst hat insgesamt 7.300 Beamte, der Rest sind Vertragsbedienstete.


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