29.06.2007 | 18:10

Aus der Kokoschka-Dokumentation wird ein O.K.-Zentrum

Ausbau aus kulturellen und touristischen Gründen

Mindestens 100.000 Radfahrer passieren alljährlich die Nibelungenstadt Pöchlarn, und viele davon sind durchaus nicht abgeneigt, hier Station zu machen, wenn Interessantes geboten wird. Aus diesen Überlegungen heraus wurde die 1972 gegründete Oskar Kokoschka-Dokumentation im Geburtshaus des Künstlers nunmehr von der Stadtgemeinde Pöchlarn, in deren Besitz sich das Haus befindet, saniert und zu einem Kulturzentrum mit überregionalem Stellenwert ausgebaut. Die NÖ Landesregierung beschloss dieser Tage, für den Ausbau aus Regionalisierungsmitteln 5 Millionen Schilling zur Verfügung zu stellen, um den 15 Millionen Schilling teuren Ausbau zu ermöglichen. Gefördert wird eine Adaptierung des Seiten- und Hintertraktes zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum inklusive Einrichtung. Jetzt sind auch Dichterlesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen mit einem Auditorium bis zu 80 Personen möglich. Eine durchgehende Ausstellungsfläche für jährlich stattfindende Ausstellungen wurde dadurch geschaffen, dass der Dachboden des Seitentraktes jetzt mit der zweiten Etage des anschließenden Holzbauwerkes verbunden ist. Das Erdgeschoss im zweiten Trakt beinhaltet die Kassa, Sanitäranlagen und einen Aufenthaltsraum. Insgesamt stehen 80 Laufmeter Wand für Bilder zur Verfügung. Auch Videovorführungen sind vorgesehen.


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