29.06.2007 | 18:10

„Julia“-Dreharbeiten in Retz

LH Pröll: Enorme Impulse für die Region

„Die Erfolgsserie ‚Julia‘ hat das Retzer Land weit über die Grenzen hinaus bekannt und neugierig auf diese Region gemacht und damit wesentlich dazu beigetragen, dass in den letzten Jahren die Nächtigungen um 30 Prozent zugenommen haben. Vor allem der Tagestourismus boomt. Außerdem hat die Serie mitgeholfen, das Selbstbewusstsein der Menschen in der Region zu heben.“ Das betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Freitag in Retz, wo seit Anfang Juli die Dreharbeiten zur dritten Staffel laufen. Sie werden bis Mitte Februar 2001 abgeschlossen sein, und voraussichtlich kommen im Frühjahr 2001 die 13 Folgen auf die österreichischen und deutschen Bildschirme. Damit ist noch lange nicht Schluss. ORF-Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner kündigte bereits die 4. Staffel an: „Ich bin glücklich, dass es gelungen ist, dafür wieder Christiane Hörbiger zu gewinnen.“

Intendantin Zechner unterstrich auch das große persönliche Engagement von Landeshauptmann Pröll für die Serie. Ohne die Förderung durch das Land wäre es nicht möglich gewesen, die bisherigen Folgen in dieser Qualität zu verwirklichen, diese Förderung habe sich längst amortisiert. Nun werde es aber auch notwendig sein, in der Region weitere Initiativen zu setzen, um die Chancen zu nützen, etwa durch die geplante „Weinstraße“ und die Erhöhung der Übernachtungskapazitäten.

Die ersten beiden Staffeln haben einen Zuschauerschnitt von 1,1 bis 1,2 Millionen in Österreich und von 5,7 Millionen in Deutschland erreicht. „Julia“ ist damit die erfolgreichste deutschsprachige Serie seit Jahren.


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