23.08.2000 | 00:00

Seit 1991: NÖ Bevölkerung stieg um 4,6 Prozent

Bezirk Tulln und Korneuburg mit dem höchsten Plus

Ende des Vorjahres betrug die Bevölkerungszahl in Niederösterreich 1,541.041, das ist gegenüber der Volkszählung 1991 eine Zunahme um 67.228 Personen oder 4,6 Prozent. Österreichweit nahm die Einwohnerzahl um 4 Prozent zu. Das ergab die Einwohnererhebung 1999 der Statistik Österreich, die nunmehr in der neuesten Ausgabe der „Statistischen Nachrichten“ veröffentlicht wurde. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die westlichen Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg, während die Bundesländer im Süden und Südosten – Burgenland, Kärnten und die Steiermark – auf den letzten drei Plätzen liegen. Niederösterreich und Wien (4,4 Prozent) sowie Oberösterreich (3,4 Prozent) liegen im Mittelfeld.

Von sieben österreichischen Bezirken, die Zunahmen von 10 oder mehr Prozent ausweisen, liegen zwei im Land unter der Enns, nämlich Tulln mit 10,3 und Korneuburg mit 10,1 Prozent. Besonders ausgewiesen sind auch die Gemeinden mit über 5.000 Einwohnern. Vier niederösterreichische Gemeinden weisen ein Plus von 20 oder mehr Prozent aus, wobei Strasshof an der Nordbahn mit 28,8 Prozent auch österreichweit an der Spitze liegt. In Kottingbrunn betrug das Plus 22,7 Prozent, in Ebreichsdorf 21 Prozent und in Gerasdorf bei Wien 20 Prozent.


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