21.08.2000 | 00:00

Rekordhitze sorgt für hohe Ozonwerte

Vorwarnstufe wurde jedoch nicht erreicht

Die derzeit hochsommerlichen Temperaturen lassen auch die Ozonwerte in der Ostregion kräftig ansteigen. Der höchste Dreistundenmittelwert in Niederösterreich wurde gestern – wie bereits in den Tagen zuvor – im Bezirk Wien-Umgebung und im Weinviertel gemessen. In Hainburg stieg der Wert auf 0,187 Milligramm pro Kubikmeter Luft, in Stixneusiedl auf 0,181. Einige Messstationen blieben nur knapp darunter. Diese Werte zählen zu den höchsten, die heuer in Niederösterreich gemessen wurden. Die Ozonvorwarnstufe von 0,200 Milligramm wurde jedoch an keiner der insgesamt 29 Messstellen in Niederösterreich beobachtet. Aufgrund der derzeitigen Wettersituation ist heute wieder mit einem Anstieg der Ozonwerte zu rechnen. Mit der angekündigten Wetterverschlechterung in den nächsten Tagen wird es voraussichtlich jedoch zu einer Entspannung an der „Ozonfront“ kommen.

Niederösterreich bildet bekanntlich gemeinsam mit Wien und dem nördlichen bzw. mittIeren Burgenland ein Ozonüberwachungsgebiet, wobei in Niederösterreich insgesamt 29 Ozonmessstellen zur Verfügung stehen. Wenn im gesamten Ozonüberwachungsgebiet 1 Überschreitungen an zumindest zwei Messstellen festgestellt werden, erfolgt die Ozonwarnung für den ganzen Bereich. Der Grenzwert der Vorwarnstufe für Ozon beträgt dabei 0,200 Milligramm pro Kubikmeter Luft als Dreistundenmittelwert.

Aktuelle Ozonwerte können unter der Telefonnummer 02742/1580 abgefragt werden. Einen Überblick über die Werte erhält man auch über das Luftgütetelefon 02742/200-4444 sowie im Internet unter www.noel.gv.at.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung