11.08.2000 | 00:00

„Rationalität und Irrationalität“ beim Wittgenstein-Symposion

200 Teilnehmer aus 20 Nationen werden erwartet

In Kirchberg am Wechsel findet vom 13. bis 19. August das 23. Internationale Wittgenstein-Symposion statt, wie alljährlich von der Österreichischen Ludwig Wittgenstein-Gesellschaft veranstaltet. Generalthema ist „Rationalität und Irrationalität“, die Eröffnungsansprache hält der kalifornische Philosoph John Searle. Als Referenten stehen Wissenschafter aus Tschechien, Australien, der Schweiz, Dänemark und den USA zur Verfügung, die das Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln behandeln. Angesagt sind mehr als 200 Teilnehmer aus 20 Nationen, vorgesehen sind 100 Vorträge.

Zur Diskussion steht die Rationalität religiösen Glaubens ebenso wie das Wesen eines rationalen Diskurses, die Kontextgebundenheit und Sprachunabhängigkeit von Rationalität. Es wird aber auch gefragt, ob wissenschaftliche Rationalität die einzige Art von Rationalität ist oder ob es etwa eine „westliche“ Rationalität gibt. Erörtert wird auch, ob man eines Tages das Erbgut der Menschen so ändern kann, dass sie weniger bösartig sind.

Nähere Auskünfte erteilt das Symposionsbüro in Kirchberg am Wechsel, Telefon 02641/2557.


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