20.07.2000 | 00:00

Über 1,2 Milliarden Schilling werden in NÖ Bahnhöfe investiert

Unter anderem Projekte in St.Pölten, Wiener Neustadt, Baden

Schon bisher wurden von den ÖBB etliche niederösterreichische Bahnhöfe modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Diese Entwicklung geht weiter: In die Bahnhöfe Baden, Wiener Neustadt, Krems, Gänserndorf, Stockerau, Mistelbach, Korneuburg, Hollabrunn, Tulln und St.Pölten werden in den nächsten Jahren weitere 1,2 Milliarden Schilling investiert.

In Krems soll das Bahnhofsgebäude attraktiver gestaltet werden. In den letzten Jahren wurden bereits das Parkdeck und der Mittelbahnsteig mit dem Personentunnel gebaut. Jetzt soll der Kassenhallenbereich mit den Geschäften neu gestaltet werden.

Ende 2000 werden die Ergebnisse des Architekturwettbewerbes für den Hauptbahnhof St.Pölten der Öffentlichkeit präsentiert. Die unter Denkmalschutz stehende, aus dem 19. Jahrhundert stammende Straßenfassade des Hauptgebäudes muss aber erhalten bleiben.

Der Bahnhof Wiener Neustadt wird seit 1997 modernisiert und umgebaut. Zwei neue Inselbahnsteige wurden gebaut und dafür 120 Millionen Schilling investiert. Jetzt werden alle anderen Bahnsteige ebenfalls verbreitert und gehoben. Auch die Gleisanlagen müssen neu errichtet werden. Parallel dazu wird ein neuer Personentunnel gebaut. Erst wenn alle Bahnsteige und der Personentunnel fertiggestellt sind, wird das Bahnhofsgebäude selbst zur Baustelle werden. Gedacht ist daran, zum bestehenden Bahnhofsgebäude einen kürzeren, zweigeschossigen Zubau zu errichten, wo verschiedene Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte und Handelsfirmen untergebracht werden. Der Baubeginn für die Bahnhofshalle ist im Frühjahr 2003, die gesamte Fertigstellung spätestens im Frühjahr 2004.

In den Bahnhöfen Gänserndorf, Stockerau, Mistelbach, Korneuburg, Hollabrunn und Tulln soll jeweils der Kassenbereich modernisiert werden. Auch werden kleine Lebensmittelgeschäfte eingebaut.

In Baden wird das alte Bahnhofsgebäude teilweise erhalten bleiben. Daneben entsteht ein neuer, lichtdurchfluteter Bahnhof mit Stiegenaufgängen und Liften. Auch der Personentunnel wird erneuert, verbreitert und durch einen Innenhof erhellt. Sowohl im alten, renovierten Bahnhof als auch neben dem Gebäude sollen zusätzliche Geschäfte entstehen. Den Vorplatz vor dem Bahnhofsgebäude wird die Stadtgemeinde Baden neu gestalten, wobei Zonen für Busse und Taxis geschaffen werden. Das gesamte Projekt wird demnächst bei der Behörde eingereicht. Spätestens im Frühjahr 2001 soll mit dem Bau begonnen werden. Während dieser Zeit wird die Haltestelle um einige hundert Meter verlegt. Die Fertigstellung ist spätestens im Frühjahr 2003 vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt 76 Millionen Schilling.


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