19.07.2000 | 00:00

4 neue Mitglieder beim Schifffahrtsverein der Donaugemeinden

Gabmann: Donau als Sympathieträger von Passau bis Hainburg

Bei einer Mitgliederversammlung des 1993 gegründeten Schifffahrtsvereines der Donaugemeinden gestern Abend an Bord der „MS Austria“ in Melk wurden mit Dürnstein, Weißenkirchen, Schönbühel-Aggsbach und Bad Deutsch-Altenburg vier neue Mitglieder aufgenommen. Der Verein umfasst nunmehr 29 Mitglieder und damit alle für den Tourismus relevanten Gemeinden zwischen Linz und Bad Deutsch-Altenburg.

Tourismus-Landesrat Ernest Gabmann betonte in diesem Zusammenhang, die Donau als Marke und Sympathieträger sei eine der Speerspitzen für die Zukunft des Tourismus in Niederösterreich. Nach dem Pilotprojekt im Waldviertel und der am selben Tag gegründeten Destination Mostviertel werde diese Entwicklung nun auch für die Donauregion stark forciert.

Für eine professionelle Vermarktung von Personenschifffahrt, Radtourismus, Kultur u.a. soll die von Tulln, Melk, Krems und Klosterneuburg gegründete ARGE Donautal, die mittlerweile 13 Mitglieder umfasst, zu einem Marketingdach und einer Plattform für die Bewerbung der Donau-Destination ausgebaut werden. Parallel zu dieser Attraktivitätssteigerung in Niederösterreich soll in bundesländerübergreifender Kooperation zwischen Gemeinden, Schifffahrtsbetreibern, dem Verein, der ARGE und den Ländern der gesamte Donauraum gemeinsam vermarktet werden. Von Passau bis Hainburg säßen schließlich alle in einem Boot, so Gabmann.

Die im Mai 1999 gegründete Schiffstationen GmbH mit 29 Anlegestellen in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien kann heuer bereits auf eine achtprozentige Zunahme an Schiffstopps verweisen. Als Visitenkarte der Gemeinden werden die Anlegestellen nun Zug um Zug attraktiver gestaltet. Auch an die Möglichkeit der Errichtung von Informationssäulen mit Tiscover, das mit mittlerweile 1.100 Partnern alle Erwartungen übertroffen hat, ist gedacht.

In Bezug auf Radwegeprojekte soll der mit Kosten von 27 Millionen Schilling verbundene Abschnitt St.Pantaleon – Ybbs in drei Jahren umgesetzt sein und sowohl eine Route entlang der Donau als auch Schleifen durch die Gemeinden aufweisen. Die Adaptierung der Donaubrücke bei Mauthausen ist mit neun Millionen Schilling veranschlagt, in Ybbs entsteht eine Unterführung unter die Bundesstraße B 25, die Enns soll mit der Fähre überquert werden. Der Donauradweg, an dem am 5. August auch ein Inlineskater-Wandertag stattfindet, soll in Zukunft bis zum Schwarzen Meer durchgehend als Nummer sechs beschildert werden.


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