17.07.2000 | 00:00

Ausbau des NÖ Straßennetzes läuft auf Hochtouren

LH Pröll: Jährlich Investitionen von 1,8 Milliarden Schilling für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur

Mit Hochdruck wird derzeit am Ausbau bzw. an der Verbesserung des niederösterreichischen Straßennetzes gearbeitet. Betroffen davon sind nicht nur die abschnittsweise Generalerneuerung der West- und der Südautobahn, sondern auch zahlreiche Maßnahmen bei den Bundes- und Landesstraßen. Konkret geht es dabei um ein jährliches Auftragsvolumen in der Größenordnung von 1,8 Milliarden Schilling, die einen wichtigen Impuls für die Bauwirtschaft darstellen, stellt Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dazu fest. Das Land übernimmt 550 Millionen Schilling der Kosten, der Bund 630 Millionen Schilling, die ASFINAG steuert 570 Millionen Schilling bei. Pröll: „Insgesamt werden damit direkt 1.800 Arbeitsplätze abgesichert.“ Der Ausbau der Infrastruktur bedeute gleichzeitig auch eine Verbesserung des Wirtschaftsstandortes und der Verkehrssicherheit. Schließlich soll durch die Vermeidung und Verlagerung von Verkehr, so Pröll, die Bevölkerung insbesondere in den Ortskernen entlastet und deren Lebensqualität erhöht werden.

Besonders sensibel sind die derzeitigen Bauarbeiten für die Generalerneuerung der Westautobahn. Bei Haag und Strengberg wird seit April am dreispurigen Ausbau gearbeitet. Zusätzlich wird ein Pannenstreifen errichtet. Ende Juli wird der erste Abschnitt so weit fertig sein, dass der Gegenverkehr auf die bereits erneuerte, dreispurige Richtungsfahrbahn Wien umgelegt werden kann. In diesem Bauabschnitt liegt auch die neue Anschlussstelle Oed. Auch in Loosdorf wird eine neue Anschlussstelle errichtet. Ebenso laufen derzeit die Arbeiten für die Generalerneuerung und den dreispurigen Ausbau des rund 10 Kilometer langen Abschnittes Erlauf.

Bereits seit 1999 laufen auf der Südautobahn zwischen Wien/Inzersdorf und Guntramsdorf die Vorbereitungsarbeiten für die Generalerneuerung und den vierspurigen Ausbau dieses Teilabschnittes der A 2. Das Baugeschehen konzentriert sich dabei seit Wochen auf die Verbreiterung der Richtungsfahrbahn Wien und Graz und die Brückeninstandsetzungen im Mittelstreifen. Die Bauablaufpläne nehmen dabei im Detail Rücksicht auf Hauptverkehrszeiten, Ferienbeginn bzw. Ferienende.

Auch auf wichtigen Bundesstraßen herrscht eine rege Bautätigkeit. Im Detail handelt es sich um folgende Projekte:

Bau der Entlastungsstraße für Amstetten im Zuge der B 1

Bau der Umfahrung Ziersdorf (B 4)

Umfahrung von Wolkersdorf (B 7)

Ausbau des letzten Bauabschnittes der B 37 (Gföhl – Großmotten)

Ausbau der B 41 im Raum Rindlberg

Bau der Donaubrücke Pöchlarn

Errichtung einer Bahnunterführung in Göpfritz an der Wild

Vierspuriger Ausbau der B 304 zwischen Tulln und Frauendorf


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