17.07.2000 | 00:00

NÖ Gesundheits- und Krankenpflegeschulen:

Verbesserungen beschlossen

Für die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Horn, Mistelbach, Krems, St.Pölten und Tulln wurden vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds Ausweitungen der Leistungen beschlossen, die im Endausbau insgesamt knapp sieben Millionen Schilling mehr kosten.

Die Novellierung der Schulförderungsrichtlinie ändert zum Beispiel die Aufnahme von Sonderausbildungen für die Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege sowie für die Kinder- und Jugendpflege, wofür jeweils bis zu einer Million Schilling zur Verfügung gestellt werden. Durch die Anpassung der Sonderbudgets für besondere Lehrmittel werden auch fachlich notwendige Exkursionen sichergestellt. Darüber hinaus wird auch die Höchstzahl der Aufnahmen um insgesamt 39 Schülerinnen und Schüler pro Jahr angehoben, was unter anderem eine zusätzliche Lehrkraft in Tulln bedeutet.

Betroffen sind die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Horn, Mistelbach, Krems, St.Pölten und Tulln. In diesen Schulen wird die Anzahl der SchülerInnen in Gesundheits- und Krankenpflegeschulen jeweils von vier bis zwölf Personen erhöht. Der derzeitige Bedarf verlangt, dass ab dem Schuljahr 2000/2001 die Kapazität der Lehrerinnen in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen voll ausgeschöpft wird.

„Nach den im Vorjahr beschlossenen Strukturänderungen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Niederösterreich hat das Gesundheitsressort über einen Zeitraum von einem Jahr erste Erfahrungswerte gesammelt. Diese Beobachtung ließen einige Anpassungen und Änderungen notwendig erscheinen, die nun durchgeführt wurden. Wie im gesamten Gesundheitsbereich ist es auch im Bereich der Pflege und der Schulung notwendig, rasch auf neue Anforderungen zu reagieren und damit – mit der notwendigen Flexibilität – die hohe Qualität in der Pflege und in der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen“, kommentierte Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer die vom NÖGUS beschlossenen Änderungen.


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