12.07.2000 | 00:00

Symposion des Instituts für Landeskunde fand großen Anklang

Zwettl als Ausgangspunkt historischer Forschungen

Das NÖ Institut für Landeskunde schloss vor kurzem das 20. Symposion ab. Die Tagung fand in Zwettl im Alten Rathaus bzw. im Sparkassensaal statt. Das Thema „Die Städte und Märkte Niederösterreichs im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“ fand regen Anklang: Über 80 Teilnehmer waren angemeldet, 12 Referenten und insgesamt fünf Führer bestritten das Programm. Bei einem Empfang wurde ein neuer Band der „Zwettler Zeitzeichen“ präsentiert; er befasst sich mit der möglichen Herkunft Walthers von der Vogelweide aus dem Waldviertel.

Am 4. Juli wurde eine Exkursion durchgeführt, die sich zunächst mit neuen bauarchäologischen Erkenntnissen auf dem Zwettler Propsteiberg befasste. Im Anschluss daran wurde die romanische Kirche von Altweitra besucht; eine Stadtführung in Weitra selbst beendete diese Fahrt.

Die nächsten beiden Tage waren wiederum Referaten und Diskussionen gewidmet. Dabei kamen hauptsächlich junge Forscher aus Niederösterreich zu Wort, die so die Gelegenheit erhielten, ihre Studien vorzustellen und zu diskutieren. Es ist geplant, die Ergebnisse des Symposions in einem Tagungsband zu veröffentlichen.


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