30.06.2000 | 00:00

Niederösterreich hat spitzenmedizinische Einrichtungen

Bauer: Patienten müssen nicht mehr nach Wien

„Niederösterreich verfügt sowohl in den öffentlichen Krankenhäusern wie auch in privaten Häusern über eine Reihe von spitzenmedizinischen Einrichtungen, sodass es für die Patienten in den meisten Fällen nicht mehr notwendig ist, nach Wien auszuweichen. Dies ist ein Erfolg des in den vergangenen Jahren forcierten Ausbaues der spitzenmedizinischen Einrichtungen in den NÖ Krankenhäusern, der auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird“, betonte heute Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer. So habe das Krankenhaus Wiener Neustadt eine Strahlentherapie, St.Pölten eine Herzchirurgie und Krems eine Neurochirurgie. Zu den spitzenmedizinischen Einrichtungen zählen unter anderem auch Computertomographen und Radiologie, die es schon in fast jedem Krankenhaus gibt. Magnetresonanztomographien gibt es in 18 Krankenhäusern. Eine Nuklearmedizin bzw. eine Isotopenstation, die für Schilddrüsenerkrankungen verwendet wird, ist in den Krankenhäusern Melk, St.Pölten, Wiener Neustadt und Horn vorhanden. Auch das Amstettner Institut für Nuklearmedizin von Dr. Prohaska wird über eine solche Anlage verfügen. Coronarangiographische Arbeitsplätze, mit denen man die Herzdurchblutung bestimmen kann, sind in St.Pölten, Mistelbach und Krems vorhanden. Nierensteinzertrümmerer stehen sieben zur Verfügung.

„In Niederösterreich werden jährlich vier Milliarden Schilling für die Krankenhäuser aufgewendet. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 6,4 Tage“, erläutert Bauer. Die Leistungsorientierte Krankenhausfinanzierung bewähre sich also.


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