19.06.2000 | 00:00

„Ein Europa des Friedens und der Sicherheit“

6. Europa-Forum Wachau im Stift Göttweig

„Ein Europa des Friedens und der Sicherheit“ lautet das zentrale Thema des Europa-Forums Wachau am kommenden Wochenende, 24. und 25. Juni, im Stift Göttweig. Bereits zum sechsten Mal treffen sich bei diesem internationalen Symposion namhafte Politiker, Experten und Journalisten aus Österreich, der Europäischen Union und den mittel- und osteuropäischen Ländern zu einem gemeinsamen Dialog. Prominente ausländische Gäste sind heuer der Parlamentspräsident der Tschechischen Republik, Dr. Vaclav Klaus, und der slowakische Premierminister Mikulas Dzurinda. Seitens der österreichischen Bundesregierung werden Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner das Wort ergreifen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wird zum Thema „Beiträge einer Region zu einem friedlichen Europa“ sprechen.

„Niederösterreich gibt mit dem Europa-Forum Wachau ein klares Bekenntnis zu Europa und zur EU-Erweiterung ab. Wir verstehen uns als Brückenkopf zu einem größeren Europa“, erklärte heute Nationalratsabgeordnete Mag. Johanna Mikl-Leitner als Präsidentin des Vereines „Europa-Forum Wachau“. Gegründet wurde diese internationale Diskussionsplattform auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und des damaligen Außenministers Dr. Wolfgang Schüssel anlässlich der Volksabstimmung eines EU-Beitritts am 12. Juni 1994. Es findet seither alljährlich statt und hat sich als Veranstaltung mit internationalem Ruf fest etabliert.

Nach den Einleitungsreferaten des Landeshauptmannes, der österreichischen Außenministerin („Europa – Vision und Wirklichkeit“), Dr. Vaclav Klaus („Europa und seine Integration – wo ist der gemeinsame Nenner?“) und des früheren belgischen Premierministers und nunmehrigen Präsidenten der Europäischen Volkspartei Wilfried Martens („Die Architektur des neuen Europa“), werden sich vier Arbeitskreise mit den Problemfeldern „Vertiefung und Erweiterung der EU“, „Die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“, „Die besondere Rolle der OSZE“ und „Der Beitrag der Medien zum neuen Europa“ auseinandersetzen.


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