13.06.2000 | 00:00

„Oskar Kokoschka – von Pöchlarn in die Welt“

Höhepunkt in der Geschichte der OK-Dokumentation

Bedeutende in- und ausländische Sammlungen stellten Originalwerke von Oskar Kokoschka für die heurige Schau „Oskar Kokoschka – von Pöchlarn in die Welt“ zusammen, die vom 17. Juni bis 31. Oktober im Geburtshaus von Oskar Kokoschka in Pöchlarn, seit 1973 zur Kokoschka-Dokumentation ausgebaut, gezeigt wird. Im Herbst 1998 hatte die Stadt Pöchlarn das Geburtshaus angekauft, weiter ausgebaut und renoviert, sodass jetzt ein modernes, klimatisiertes und optimal beleuchtetes Ausstellungshaus zur Verfügung steht.

Die heurige Ausstellung „Oskar Kokoschka – von Pöchlarn in die Welt“ ist die attraktivste und aufwendigste Schau in der 27-jährigen Geschichte der Kokoschka-Dokumentation. Gezeigt werden sowohl Gemälde wie beispielsweise das Porträt seiner Mutter von 1917, die „Lassinger Madonna“ von 1906 und das Doppelporträt der Eltern Olga und Oskar Kokoschka von 1963. Bedeutende Lithografien wie „Die träumenden Knaben“ aus der Frühzeit werden ebenso gezeigt wie die Mappe „Konzert“ aus dem Jahr 1920 sowie die Grafikzyklen zur Antike. Großformatige Fotografien geben einen Überblick über die wichtigsten Lebensstationen des Künstlers. Die Ausstellung geht von einem regionalen Bezug aus und öffnet sich zum Kosmopolitischen. Es lässt sich sein Aufenthalt in Dresden, wo er an der Akademie unterrichtete, ebenso nachvollziehen wie seine jahrelangen Reisen und sein Exil in London, das er über Prag erreichte. Die letzte Lebensstation Kokoschkas war Villeneuve am Genfersee.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 16. Juni um 19 Uhr statt. Sie ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


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