13.06.2000 | 00:00

Verein Niederösterreich – Wien:

Zahlreiche Projekte für die Naherholung

Der Verein „Niederösterreich – Wien, gemeinsame Erholungsräume“ mit Sitz in Laxenburg im Bezirk Mödling gab jetzt seinen Rechenschaftsbericht 1999 bzw. die Erläuterungen zur Jahresrechnung 1999 heraus. Dieses im ersten Blick „unverdächtige“ Dokument ist in Wahrheit höchst interessant, ist doch hier eine Reihe von Vorhaben auf dem Gebiet der Naherholung angeführt. So hat der Verein die Aufgabe, zum Beispiel den Radwegebau oder die Sanierung von Schutzhütten und Warten auf Wiener und niederösterreichischem Gebiet rund um die Bundeshauptstadt durchzuführen. Die bereitstehenden Mittel – je 5 Millionen Schilling von den Ländern Niederösterreich und Wien sowie für besondere Vorhaben zusätzliche 2,4 Millionen Schilling – sind allerdings schon seit vielen Jahren unverändert. Die beiden Vorstandsmitglieder sind Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka (Niederösterreich) und Amtsführender Stadtrat Fritz Svihalek (Wien), die beiden Geschäftsführer Ing. Paul Kotratschek (Niederösterreich) und Prof. Josef Rauchenberger (Wien).

Der Rechenschaftsbericht birgt tatsächlich eine Fülle von Daten. Hier nur einzelne Erfolgsmeldungen: So wurde auch im Vorjahr eine weitere Rate für die Sicherstellung der Flächen an der Nordflanke des Bisamberges für die Erholung in der Höhe von 2,25 Millionen Schilling bezahlt. Der Radweg rund um den Troppberg in drei Gemeinden nahe der Bundesstraße 1 wurde im Vorjahr fertiggestellt, die Errichtung eines weiteren fahrbaren Weges mit einigen Brücken und ungefähr 12 Kilometer Länge auf der aufgelassenen Bahnstrecke von Stammersdorf nach Pillichsdorf wird voraussichtlich heuer abgeschlossen. Die Herstellung eines Radweges im Triestingtal wurde auch im Vorjahr intensiv forciert. Der Radweg wird einmal das gesamte Triestingtal umfassen. Der Radweg von der Bundeshauptstadt Wien nach St.Pölten ist im Gebiet des Vereines „Niederösterreich – Wien, gemeinsame Erholungsräume“ bis auf kleine Nacharbeiten fertig, die heuer erledigt werden. Nur außerhalb des Gebietes, zwischen Böheimkirchen und St.Pölten, befinden sich noch einige Lücken. Das Projekt „Schüttkasten in Klement“ im Weinviertel ist genauso abgeschlossen wie die Einhausung der Waldkegelbahn auf dem Guglzipf nahe Berndorf, die Renovierung und der Anstrich der Jubiläumswarte auf dem Anninger, der Bau einer Abwasserentsorgungsanlage auf der Jubiläumswarte am Harzberg nahe Bad Vöslau oder die Errichtung des Kanals und der Wasserleitung auf dem Schutzhaus Kugelwiese westlich von Perchtoldsdorf. Die Herstellung und Markierung des Projektes „Mountainbike im Wienerwald“ wird in den Jahren 2000 und 2001 fortgesetzt, wofür eine zusätzliche Förderung eingesetzt werden kann.


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