06.06.2000 | 00:00

Ostarrichi-Kulturhof:

Bühne für „First of Austria“

Vier Jahre nach Fertigstellung des Ostarrichi-Kulturhofes im Zuge der Millenniumsfeierlichkeiten in Neuhofen an der Ybbs müssen die Nutzungsmöglichkeiten für die Veranstaltungshalle neu überdacht werden. Das Erreichen einer entsprechenden Auslastung der Räumlichkeiten hat sich für die Gemeinde bisher eher schwierig gestaltet. Aus diesem Grund haben bereits im Vorjahr das Regionalmanagement Mostviertel und die Eco Plus einer Beratungsfirma den Auftrag zur Prüfung einer geeigneten Nachnutzung erteilt. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten allerdings durch die räumliche Aufteilung des Gebäudes vorgegeben: Permanente Ostarrichi-Ausstellung im Untergeschoss, Veranstaltungssaal im Erdgeschoss und Präsentations- oder Seminarräume im 1. Stock.

Regionalmanager Karl G. Becker hat bereits Vorschläge für eine geeignete Nutzung und weitere Vorgangsweise: „Zur Entwicklung eines neuen Leitbildes für den Kulturhof wird nun der ehemalige Beirat Ostarrichi, eine Expertenrunde mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Dienstleistungsbereich, Bezirkshauptmannschaft und Gemeinde, wieder aktiviert. Zentrales Thema für die künftige profitable Nutzung soll vor allem „Ostarrichi. First of Austria“ sein. Der Kulturhof soll dabei als Bühne für die Veranstaltungen rund um das Regionalmarkenzeichen fungieren.

Natürlich bietet der Kulturhof auch weiterhin Platz für örtliche Veranstalter, jedoch sollen die Themen in erster Linie von regionaler Bedeutung sein. Der Schwerpunkt soll hier vor allem beim internationalen Kulturaustausch liegen und das Zusammentreffen von Volkskultur und experimenteller Kultur ermöglichen. Außerdem soll ein Netzwerk der Freisinger Gemeinden forciert und damit der Kontakt zu Osteuropa wesentlich verstärkt werden. Auch für die permanente Ausstellung der Ostarrichi-Dokumentation soll ein neues Konzept erarbeitet werden. Ein attraktives Angebot könnte auch die Bundesländer zu einer Teilfinanzierung der historischen Dokumentation animieren.

Regionalmanager Becker: „Die Koordinierung und Organisation der künftigen Veranstaltungen sollte natürlich in professioneller Hand liegen. Überhaupt soll für die Verwaltung des Kulturhofes ein Management eingesetzt werden, das für eine entsprechende Auslastung und Finanzierung des Kulturhofes sorgt.“


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