05.06.2000 | 00:00

Stillförderung in Niederösterreich: Jetzt Fachtagung

LR Kranzl spricht über „Gesundheitsinitiativen in NÖ“

Im Schwerpunktkrankenhaus St.Pölten findet am Donnerstag, 8. Juni, von 14 bis 17.30 Uhr, eine Fachtagung zum Thema „Stillförderung in Niederösterreich“ statt. Diese Fachtagung geht auf eine Initiative der WHO/UNICEF und der Sektion Gesundheit im Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen zurück und wird vom Stillen-Netzwerk Niederösterreich, von der NÖ Landesakademie, dem NÖ Gesundheitsforum und dem Schwerpunktkrankenhaus St.Pölten veranstaltet. Eine Reihe von Experten, die Themen wie „Die nachhaltigen Auswirkungen des Stillens auf die Gesundheit“ oder „Stillen nach Bedarf“ behandeln, nimmt an dieser Enquete teil. Landesrätin Christa Kranzl wird zu dem Thema „Gesundheitsinitiativen in Niederösterreich“ sprechen.

Das Bundesministerium hat die NÖ Landesakademie und die Stillberaterinnen Ilse Bichler und Anne-Marie Kern beauftragt, ein Pilotprojekt in Niederösterreich für die Förderung des Stillens ins Leben zu rufen, das für andere Bundesländer richtungweisend sein soll. Das Netzwerk hat im Frühjahr 1999 seine Arbeit aufgenommen und will in den nächsten drei Jahren Fortbildungen für Schwestern, Hebammen und ÄrztInnen aller Sparten starten. Auch werden die Lehrpläne von Gesundheitsberufen überprüft und erweitert. Dabei gilt, dass Stillen für die Gesundheit von Kindern und Müttern viele Vorteile bietet. Jene Mütter, die nicht stillen möchten, sollen aber respektiert und nicht überredet werden.

Landesrätin Christa Kranzl betonte aus Anlass der Fachtagung, dass in Niederösterreich zahlreiche Gesundheitsinitiativen gefördert werden, die schon lange vor der Geburt eines Kindes beginnen und bis in das höchste Alter reichen. Ob „Essen auf Rädern“, ob Pflegegeld für Betroffene oder die Unterstützung in den Familien, also zu Hause, durch die niederösterreichischen Wohlfahrtseinrichtungen, oder eben das Stillen der Kleinkinder, alles das zusammen hilft, den motivierten Menschen im Lande das angestrebte Gesundheitsgefühl zu ermöglichen oder so lange wie irgendwie möglich zu erhalten, um so möglichst auch sehr vielen betagten Bürgern ein Lebensalter auf hohem Niveau zu ermöglichen. Gerade das Stillen der Kleinkinder bedeute einen guten Einstieg und einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheitsvorsorge nicht nur für das Kind, sondern auch für die Mutter.


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