29.06.2007 | 18:10

Kinderbetreuungsgeld, Anrechnung der Erziehungszeiten

Schwerpunkte der Familienreferentenkonferenz

Das Kinderbetreuungsgeld (Karenzgeld für alle), die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die pensionsrechtliche Anrechnung von Kindererziehungszeiten und ein Filter gegen unerwünschte Internet-Inhalte waren die Schwerpunkte der Landesfamilienreferentenkonferenz, die in St.Pölten abgehalten wurde. Gemeinsame Anliegen wurden diskutiert und formuliert. „Familien müssen planbare und vorhersehbare Rahmenbedingungen vorfinden. Wir schlagen daher vor, dass der Bund bei all seinen geplanten Maßnahmen in Sachen Familie auf diesen Aspekt Rücksicht nimmt. Vorrangiges Ziel muss die bestmögliche Unterstützung für Familien sein“, betonte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Karenzgeld sei keine Sozialleistung. Die pensionsrechtliche Anrechnung von Kindererziehungszeiten sollte nicht erst ab 2002 gelten, sondern auch für jene Eltern, die bereits Kinder haben. „Besonders wichtig ist uns auch die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Wahlfreiheit der Familie in der Kinderbetreuung“, erläuterte die Vorarlberger Landesrätin Dr. Eva Maria Waibel. Zum Thema Internet empfiehlt die Landesfamilienreferentenkonferenz, auf die Provider einzuwirken, dass sie ein Filterprogramm anbieten.


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