24.05.2000 | 00:00

Konservierung des Heidentores in Carnuntum vergeben

Spezialunternehmen aus Deutschland wurde beauftragt

Das Heidentor in Carnuntum soll nach gründlicher wissenschaftlicher Untersuchung des Bauwerkes und seiner Umgebung einer dauerhaften Konservierung zugeführt werden. Die letzten Restaurierungen stammen aus den Jahren 1907 und 1957. Den Zuschlag für die Konservierungsarbeiten erhielt die Firma Clemens M. Muth in Ebensfeld (Deutschland). Sie war nach einer Ausschreibung unter elf in- und ausländischen Firmen als Bestbieter hervorgegangen. Das Unternehmen wird nach einem Beschluss der NÖ Landesregierung mit den Restaurierungsarbeiten mit Kosten von 1,38 Millionen Schilling beauftragt.

Für die Arbeiten war zunächst gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt eine Leistungsbeschreibung erstellt worden. Ausländische Unternehmen wurden nicht deshalb eingeladen, weil eine EU-weite Ausschreibung erforderlich gewesen wäre; die erwartete Anbotsumme lag unter dem Schwellenwert, der eine solche Ausschreibung erforderlich macht. Es war vielmehr die internationale Bedeutung des Bauwerkes für diese Art der Ausschreibung ausschlaggebend. Das Angebot wurde fachlich im Einvernehmen mit dem Denkmalamt geprüft und für in Ordnung befunden.


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