29.06.2007 | 18:10

NÖ Sozialbericht präsentiert

Kranzl: Hilfe für Menschen in Not

„Die Sozialhilfe ist ein wesentliches Instrument, um in Not geratenen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen“, betonte Landesrätin Christa Kranzl heute bei der Präsentation des Sozialberichtes 1999 in St.Pölten. Hilfe, für die, die es tatsächlich brauchen, laute daher ihr Motto. Die Sozialhilfe setzt sich aus der Hilfe zur Sicherung des Lebensbedarfes und der Hilfe in besonderen Lebenslagen zusammen. Hilfe in besonderen Lebenslagen werde beispielsweise gewährt, wenn jemand aufgrund widriger Umstände wie Krankheit seine Arbeit verliert und seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. „Einmalige Zuwendungen sollen ein Netz sein, der Anspruch darauf wird aber strengstens geprüft“, betonte Kranzl und kündigte an: „Künftig werden wir jedes Jahr nach dem Salzburger Vorbild den Sozialbericht veröffentlichen.“

1999 wurden 6.243 Personen einmalige Hilfen gewährt, das Land stellte über die Sozialhilfe fast 37,5 Millionen Schilling bereit, was eine Steigerung von 12 Prozent gegenüber von 1998 ist. 6.490 Personen waren Dauerleistungsbezieher, der finanzielle Aufwand dafür betrug 205 Millionen Schilling.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Integration von hilfsbedürftigen Menschen in ihrer gewohnten Umgebung. Vorrang gelte daher den ambulanten und teilstationären Diensten gegenüber den stationären Diensten. In Niederösterreich gebe es derzeit 220 Sozialstationen, die pro Monat 10.777 Hilfeempfänger betreuen.


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