29.06.2007 | 18:10

Landwirtschaft in Österreichs Schutzgebieten

Bauer: Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang bringen

Landwirtschaft und Naturschutz sind manchmal ein Widerspruch. Aus diesem Grund wurden sogenannte „Case studies“ eingeführt, mit denen die Landwirtschaft in Österreichs Schutzgebieten überprüft wird. Ziel ist es, die landwirtschaftliche Flächennutzung in verschiedenen Schutzgebietskategorien, also Natura 2000-Gebiete oder Nationalparke, den Schutzzielen gegenüberzustellen. „Damit soll die praktische Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz erreicht werden“, erläutert Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer. Auf diese Weise könne man Ergebnisse erzielen, die für beide Bereiche akzeptabel seien. In Niederösterreich ist das Vogelprojekt „Großtrappe“, die vor allem im Marchfeld vorkommt, Thema einer solchen „Case study“. Bauer: „Diese Vogelart braucht einen gewissen Lebensraum. Wir wollen erreichen, dass auch die Landwirtschaft dafür mehr Verständnis aufbringt.“ Heute, Montag, wird Bauer das Projekt um 14 Uhr in Haringsee der Öffentlichkeit vorstellen. „Natürlich müssen Naturschutz und Landwirtschaft ihre Positionen ausarbeiten. Die Landwirtschaft muss die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen für naturschutzrelevante Maßnahmen ausarbeiten. Gemeinsam werden wir sicher eine Lösung finden“, betont Bauer.


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