29.06.2007 | 18:10

Berger-Deponie: Ein Fünftel des Zwischenstauers geräumt

Grundwasser steigt derzeit nicht außergewöhnlich

Die Räumung der Berger-Deponie bei Weikersdorf im Bezirk Wiener Neustadt auch vom 3,5 bis 4 Meter mächtigen, mit Ammonium kontaminierten und lehmhaltigen Untergrund geht rasch voran: Nach zwei Wochen einer Probephase lief am 17. April die Räumung mit 8.000 Tonnen pro Woche und einem weiteren gewünschten Zuwachs voll an. Derzeit sind rund 28.000 Tonnen, also rund ein Fünftel des 150.000 Tonnen umfassenden und unter der Sohle liegenden Zwischenstauers, zu anderen geordneten Deponien gebracht worden, berichtet Bezirkshauptmannstellvertreterin Dr. Anna Margaretha Sturm.

Zudem sind rund 180.000 Kubikmeter Kies auszuheben und nach der Zwischenlagerung und einer möglichen Aufarbeitung zum Wiederverfüllen der Berger-Deponie zu verwenden. Dazu kommt noch das Abtragen und Wiederauffüllen von 130.000 Kubikmeter Böschungen. In den beiden Vorjahren wurden insgesamt rund 882.000 Tonnen Abfälle als Vererdungsmaterial genützt oder entsorgt.

Das Grundwasser steigt derzeit zwar wieder, aber nicht außergewöhnlich. Wenn der Wasserzuwachs so bleibt, ist das Räumen machbar. Die Grube wird nicht wieder komplett angefüllt, sondern nur über das Niveau des höchstes Grundwasserstandes.

In rund fünf Monaten ist die Berger-Deponie auch im Untergrund geräumt. Weitere drei Monate sind für die Rekultivierung, die Räumung der Baustelle und sonstige Nacharbeiten zu rechnen. Zu Jahresende 2000 sollte die Berger-Deponie endgültig abzuhaken sein.


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