16.12.2015 | 13:10

Grafenegg zum zweiten Mal Schauplatz der Verleihung des Österreichischen Filmpreises

LH Pröll: „Filmland Niederösterreich in die Auslage stellen"

Der Österreichische Filmpreis 2016 wird am 20. Jänner in Grafenegg verliehen. Bei der heutigen Bekanntgabe der Nominierungen waren u. a. auch Mag. Jürgen Roth (Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich), Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, der Präsident der Akademie des Österreichischen Filmes Stefan Ruzowitzky, ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Präsidentin der Akademie Ursula Strauss und Bundesminister Dr. Josef Ostermayer dabei (v. l. n. r.).
Der Österreichische Filmpreis 2016 wird am 20. Jänner in Grafenegg verliehen. Bei der heutigen Bekanntgabe der Nominierungen waren u. a. auch Mag. Jürgen Roth (Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich), Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, der Präsident der Akademie des Österreichischen Filmes Stefan Ruzowitzky, ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Präsidentin der Akademie Ursula Strauss und Bundesminister Dr. Josef Ostermayer dabei (v. l. n. r.).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Zum zweiten Mal nach 2014 wird am 20. Jänner des kommenden Jahres der Österreichische Filmpreis im Auditorium in Grafenegg verliehen. Rund 1.200 Gäste werden dabei erwartet. Heute, Mittwoch, wurden im Rahmen eines Pressegespräches die Nominierungen bekannt gegeben.  Insgesamt wurden 33 österreichische Filme plus 21 Kurzfilme zum Auswahlverfahren angemeldet. Aus diesen 17 Spielfilmen, 16 Dokumentarfilmen und 21 Kurzfilmen haben die derzeit 336 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films die Nominierungen in insgesamt 16 Preiskategorien ausgewählt.

Um das Filmland Niederösterreich „entsprechend zu forcieren und in die Auslage zu stellen", habe man die „Lower Austrian Film Comission" gegründet, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge des Pressegespräches. Damit wolle man „die Schönheiten unseres Bundeslandes nach außen tragen und die Attraktivität des Landes auch international aufzeigen", so Pröll. Zudem soll die „Lower Austrian Film Comission" auch als Servicestelle für alle Filmemacher dienen, betonte er.

Das Land Niederösterreich habe im Jahr 2015 rund 3,6 bis 3,7 Millionen Euro für die Filmförderung zur Verfügung gestellt, denn durch den Film würden in Niederösterreich „landauf landab unglaublich positive Effekte" ausgelöst, so der Landeshauptmann.

Weiters sprachen im Rahmen des Pressegespräches über den Österreichischen Filmpreis unter anderem auch der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, der Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien Dr. Josef Ostermayer sowie die ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner. Über die bevorstehende Preisverleihung in Grafenegg informierten u. a. der Obmann der Akademie des Österreichischen Films Josef Aichholzer sowie die Präsidenten der Akademie, die Schauspielerin Ursula Strauss und der Regisseur Stefan Ruzowitzky.

In den 16 Preiskategorien sind erstmals vier Kategorien für besondere darstellerische Leistungen enthalten (Beste weibliche Hauptrolle, Beste weibliche Nebenrolle, Beste männliche Hauptrolle, Beste männliche Nebenrolle). Nach der heutigen Bekanntgabe der Nominierungen werden in den kommenden Wochen aus diesen Nominierungen die endgültigen Preisträgerinnen und Preisträger durch die Akademie-Mitglieder gewählt. Das Endergebnis wird im Zuge der großen Gala in Grafenegg bekannt gegeben. Die Gala wird von Markus Schleinzer inszeniert und soll ganz im Zeichen der Vielfalt stehen. Nachdem in den vergangenen Jahren Karl Markovics durch den Abend führte, werden sich 2016 u. a. Hilde Dalik, Jessica Hausner, Josef Hader, Christiane Hörbiger und David Schalko als Moderatoren die Bühne teilen. Haubenkoch Toni Mörwald, der bei der Gala im Jahr 2014 die Gäste mit Krautfleisch aus dem Kochbuch von Akademie-Präsidentin Ursula Srauss bewirtete, wird 2016 nach den syrischen Rezepten von Maha Abdalla, einer Künstlerin und Köchin aus Damaskus, aufkochen.

Die Nominierten zum Österreichischen Filmpreis 2016 in der Kategorie Bester Spielfilm sind Arash T. Riahi, Karin C. Berger und Stephan Richter für „Einer von uns", Danny Krausz, Kurt Stocker und Wolfgang Murnberger für „Das ewige Leben" und Ulrich Seidl, Veronika Franz und Severin Fiala für „ich seh Ich seh". Für den besten Dokumentarfilm wurden Jakob Brossmann („Lampedusa im Winter"), Nikolaus Geyrhalter, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer und Markus Glaser („Über die Jahre") sowie Johannes Rosenberger und Constantin Wulff („Wie die anderen") nominiert. Für den besten Kurzfilm wurden „Alles wird gut" von Patrick Vollrath, „Esel" von Rafael Haider sowie „Uncanny Valley" von Paul Wenninger genannt. Weitere Nominierte sind Ulrike Beimpold („Superwelt"), Gerti Drassl („Vals") und Anna Posch („Chucks") für die beste weibliche Hauptrolle, Johannes Krisch („Jack"), Manuel Rubey („Gruber geht") und Rainer Wöss („Superwelt") für die beste männliche Hauptrolle, Gerti Drassl („Ma Folie"), Inge Maux („Jack") und Susi Stach („Planet Ottakring") für die beste weibliche Nebenrolle sowie Karl Fischer („Der Vampir auf der Couch"), Christopher Schärf („Einer von uns") und Markus Schleinzer („Einer von uns") für die beste männliche Nebenrolle.

Für die beste Regie wurden Veronika Franz und Severin Fiala für „Ich seh Ich seh", Marie Kreutzer für „Gruber geht" und Wolfgang Murnberger für „Das ewige Leben" nominiert, für das beste Drehbuch Veronika Franz und Severin Fiala („Ich seh Ich seh"), Christian Frosch („Von Jetzt an kein Zurück"), Josef Hader, Wolfgang Murnberger und Wolf Haas („Das ewige Leben") sowie Marie Kreutzer („Gruber geht"). Anwärter auf die beste Kamera sind Enzo Brandner („Einer von uns"), Martin Gschlacht („Ich seh Ich seh") und Leena Koppe („Gruber geht"), für das beste Kostümbild kommen Monika Buttinger („Der Vampir auf der Couch"), Stefanie Jauss („Von Jetzt an kein Zurück") sowie Renate Martin und Andreas Donhauser („Casanova Variations") in Frage. Für die beste Maske wurden Roman Braunhofer und Martha Ruess („Ich seh Ich seh"), Sam Dopona („Der Vampir auf der Couch") sowie Michaela Payer und Constanze Madlindl („Das ewige Leben") nominiert, für die beste Musik Wolfgang Frisch und Markus Kienzl für „Das ewige Leben", Herbert Tucmandl für „Superwelt" sowie Oliver Welter und Herwig Zamernik für „Jack". Anwärter auf den besten Schnitt sind Karina Ressler („Ma Folie), Evi Romen („Casanova Variations") sowie Andreas Wodrascke und Julia Drack („Einer von uns"). Weitere Preiskategorien sind das beste Szenenbild (Renate Martin und Adreas Donhauser für „Casanova Variations", Johannes Salat und Hubert Klausner für „Ich seh Ich seh" sowie Isidor Wimmer für „Jack") und die beste Tongestaltung (William Edouard Franck, Veronika Hlawatsch, Bernhard Maisch für „Jack", William Edouard Franck, Philipp Mosser, Reinhard Schweiger und Bernhard Maisch für „Superwelt" sowie Thomas Szabolcs, Thorsten Heinemann, Bernhard Bamberger und Bernhard Maisch für „Planet Ottakring").

 

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