03.07.2015 | 00:55

Zehn Jahre Sommerkampagne der Diözese St. Pölten

LR Wilfing: „Gott mitten ins Herz von Niederösterreich tragen"

Vor zehn Jahren hat die Serie der sommerlichen Plakatkampagnen der Diözese St. Pölten als „Aufbruchskampagne" begonnen. Im Jubiläumsjahr thematisiert die Sommerkampagne die Mitte des christlichen Glaubens: Jesus Christus. Präsentiert wurde diese heute, Freitag, im Karmel „Mater dolorosa" in Maria Jeutendorf von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Projektleiter DDr. Fritz Brunthaler, Bischöflicher Sekretär, Sr. Johanna Jarma, Priorin des Karmels „Mater dolorosa", Mag. Nikolai de Arnoldi, Vorstandsmitglied der Hypo NÖ, und Brigitte Ecker, Geschäftsführerin von Epamedia. Die Karmeliterinnen feiern heuer außerdem den 500. Geburtstag ihrer Gründerin Teresa von Avila.

Im Jahr 2004 sei Bischof Küng durch Papst Johannes Paul II. zum Diözesanbischof von St. Pölten ernannt worden. Sein Wunsch sei es damals gewesen mit neuen Kommunikationskanälen der Kirche ferner stehende Personen aufmerksamkeitsstark wieder anzusprechen und zu gewinnen. So sei 2006 die erste Sommerkampagne als „Aufbruchskampagne" begonnen worden, so Landesrat Wilfing. Präsentiert wurde sie damals mit dem schon im Ruhestand befindlichen Landeshauptmann Mag. Siegfried Ludwig. Wilfing sagte, er freue sich, heute nach zehn Jahren den Kreis schließen zu dürfen und bedankte sich im Namen des Landes Niederösterreich und in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll für die Sommerkampagne.

Wir seien in eine Zeit hineingekommen, in der „die Menschen spüren, dass es bei vielen Fragen, die uns heute bewegen, keine einfachen Antworten gibt", so etwa in der Flüchtlingsfrage. Hier brauche es den „Glauben als Wegweiser" und die „Kirche als Fundament". „Gelebte Nächstenliebe ist der Wesenszug, der uns begleiten muss in der kommenden Zeit", so Wilfing, der betonte, „Wenn ein Mensch auf sein Herz hört, muss klar sein, dass er den Menschen helfen muss." Die Aufbruchskampagne erachte er „als wesentlich um die Botschaft an die Menschen zu bringen", so Wilfing. Damit könne man den Menschen die Botschaft verkünden und ihnen klare Botschaften geben. Mit der Sommerkampagne der Diözese St. Pölten trage man Gott „mitten in das Herz von Niederösterreich", so der Landesrat. Als Symbol, dass die Kampagne Früchte tragen solle, überreichte Wilfing dem Diözesanbischof einen Weinstock.

Die Sommerkampagne der Diözese St. Pölten sei zu „einer Tradition geworden", so Diözesanbischof Küng. „Wir haben uns in den zehn Jahren verschiedensten Glaubensthemen in ganz unterschiedlicher Art zugewendet", etwa dem Glauben an Gott als „Teamchef", der Nächstenliebe, dem Beistand in Krisenzeiten, der Würde des Lebens, der Berufung und der Verkündung. „Es ist jedes Jahr auf Neue spannend und schön zu sehen, wie Ideen stehen, wie die Umsetzung überlegt wird, wie intensiv daran gearbeitet wird, um möglichst viele Menschen anzusprechen und zum Nachdenken anzuregen, so der Diözesanbischof.

„Zum Jubiläum haben wir das Zentrum unseres Glaubens zum Thema gemacht", so Küng. Lukas Leitner von der ausführenden Agentur „Cayenne" habe es als das „Kerngeschäft der Kirche" benannt. Das Thema der heurigen Kampagne sei somit „unser Kerngeschäft": „die Einladung zur Eucharistie und zur Begegnung mit Christus", so der Diözesanbischof. Die Besonderheit der Kommunion zeige sich darin, dass die Erstkommunion als großes Fest gefeiert werde. „Die getauften Kinder bereiten sich viele Monate sehr gewissenhaft auf den Empfang der Erstkommunion vor", so Küng.

Von ihrem Wesen her sei es für die Kirche unentbehrlich, am ersten Tag der Woche, am Sonntag, Eucharistie zu feiern. Das hänge damit zusammen, dass Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden sei. „Für Christen ist die Begegnung mit dem Auferstandenen etwas ganz Zentrales" so Küng, es sei das „Lebensprinzip der Kirche". Er sei daher zutiefst davon überzeugt, dass wenn der Glaube in den Menschen erwache, sie kommen und die Kirche suche. „Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens", sie sei eine „Quelle, die nicht versiegt", so der Diözesanbischof.

Projektleiter Brunthaler sagte, es seien insgesamt 120 Großplakate in verschiedenen Größen in der ganzen Diözese aufgehängt worden. „Sie hängen seit dem 29. Juni bis Mitte und manche sogar bis Ende Juli", so Brunthaler. Zusätzlich seien die Sujets - eine Hostie auf einer Patene (Hostienschale) - auf über 25 Citylights in der Landeshauptstadt und als Inserate in den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN), auf der Homepage der Diözese, in den sozialen Netzwerken und Pfarrmedien zu sehen. Für die Kampagne seien dank der Unterstützung und Förderer keine Kosten angefallen, die Arbeit für die Umsetzung habe aber einen Gegenwert von etwa 185.000 Euro. Brunthaler bedankte sich bei der Hypo NÖ, bei Epamedia, den NÖN und der Cayenne Marketingagentur und bei allen Unterstützern und Förderern.

„Die Hypo NÖ ist ein Institut des Landes für das Land und die Menschen in diesem Land", so Vorstandsmitglied de Arnoldi. Sie unterstütze, was die Menschen im Land bewege. Damit zeige die Hypo NÖ, dass sie „in diesem Land verwurzelt" und für die Menschen in diesem Land da sei. „Vertrauen und soziale Verantwortung" seien ein wichtiger Grundsatz, „das wollen wir leben", so de Arnoldi.

„Wir als Epamedia verstehen uns als Transporteur zwischen den beiden Welten, zwischen der Kirche und den Menschen", so Geschäftsführerin Ecker. Mit der Plakatserie könne man den Menschen die Botschaften näher bringen, daher stelle sich die Epamedia sehr gerne in den Dienst der guten Sache.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at, Diözese St. Pölten, Referat für Kommunikation, Telefon 02742/324 3390, e-mail m.riccabona@kirche.at, http://www.dsp.at/.

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