01.07.2015 | 00:13

Initiativen des Landes Niederösterreich zu Industrie 4.0 präsentiert

Bohuslav: Stellen uns gemeinsam dieser neuen Herausforderung

Industrie 4.0 - neue Herausforderungen für die niederösterreichische Wirtschaft: Ing. Mag. (FH) Gerhard Resch von der METAFLEX GmbH, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Gruppenleiter NÖ Wirtschaftsressort Mag. Georg Bartmann (v.l.n.r.)
Industrie 4.0 - neue Herausforderungen für die niederösterreichische Wirtschaft: Ing. Mag. (FH) Gerhard Resch von der METAFLEX GmbH, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Gruppenleiter NÖ Wirtschaftsressort Mag. Georg Bartmann (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Das Ziel von Industrie 4.0 ist die „intelligente Fabrik", welche sich durch Ressourceneffizienz und die Integration von Kunden in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen auszeichnet. Um die heimische Wirtschaft auf diese Herausforderungen vorzubereiten, haben das Land Niederösterreich und die Wirtschaftsagentur ecoplus Initiativen erarbeitet, die heute, Mittwoch, von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Mag. Georg Bartmann vom Amt der NÖ Landesregierung und Ing. Mag. (FH) Gerhard Resch von der METAFLEX Kanttechnik GmbH bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert wurden.

„Im Produktionsbereich bietet Industrie 4.0 eine große Unterstützung beim effizienten Arbeiten", sagte Bohuslav. Neben der Optimierung der Prozesse gehe es dabei um neue Berufsbilder, um neue Chancen für Logistikbetriebe und um das individuelle Eingehen auf Kundenwünsche, auch wenn die Stückzahlen nur sehr klein seien, so die Landesrätin. Diese industrielle Revolution ermögliche eine just-in-time-Produktion bei Optimierung der Abläufe und des Ressourceneinsatzes. „Diese Veränderungen im Produktionsprozess haben Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Etablierte Berufe werden durch neue Berufe ersetzt bzw. müssen verändert und adaptiert werden", führte Bohuslav weiter aus. Auch deshalb sei es notwendig, einen Kurswechsel im Bildungsbereich durchzusetzen, verwies die Landesrätin u. a. auf ein Kursangebot der Fachhochschule St. Pölten zum Thema „Smart Engineering". 

„Industrie 4.0 ist ein Thema für alle, insbesondere auch für kleine und mittlere Betriebe", so die Landesrätin. Von der Industrie 4.0 seien in Niederösterreich besonders die Felder „Materialien und Oberflächen" sowie „Automatisierungs- und Fertigungstechnik" betroffen. „Allein in der Automatisierungs- und Fertigungstechnik sind in Niederösterreich rund 60.000 Menschen in etwa 1.500 gewerblichen und industriellen Unternehmen beschäftigt, die eine Wertschöpfung von bis zu fünf Milliarden Euro erwirtschaften", erinnerte Bohuslav. „Vom Amt der NÖ Landesregierung werden beispielsweise angewandte, unternehmerische Forschung und Entwicklung durch Förderungen aber auch durch Begleitung von Kooperationsprojekten und Innovationsprojekten unterstützt. Mit dem Leitprojekt ‚Enterprise 4.0‘ des Mechatronik-Clusters der Wirtschaftsagentur ecoplus werden beispielsweise mit Leitbetrieben die Herausforderungen erhoben. Auf Basis der Erkenntnisse können wir dann noch gezielter unterstützen", hob sie auch die Notwendigkeit eines effizienten Breitbandinternets in allen Regionen hervor.

Resch sagte: „Der neue innovative Onlineshop und die Just-in-time-Lieferungen haben den herkömmlichen Weg der Fertigung in unserer Branche revolutioniert." Bartmann meinte: „Wir haben bei der Erarbeitung des FTI-Programmes des Landes Niederösterreich die Forschungseinrichtungen, die Bildungseinrichtungen und die Wirtschaftstreibenden an einen Tisch gebracht. Durch diesen Austausch zwischen den unterschiedlichen Bereichen sind neue Themenfelder entstanden, die im FTI-Programm entsprechend dokumentiert wurden."

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, http://www.ecoplus.at/.

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