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09.03.2015 | 07:00

Eröffnung der Mordillo-Ausstellung im Karikaturmuseum Krems

Pröll: Kunst und Kultur als wesentliche Triebfedern der gesellschaftlichen Entwicklung

Der argentinische Botschafter Rafael Mariano Grossi, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Guillermo Mordillo und DI Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseums, bei der Eröffnung der Mordillo-Ausstellung in Krems (von links nach rechts)
Der argentinische Botschafter Rafael Mariano Grossi, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Guillermo Mordillo und DI Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseums, bei der Eröffnung der Mordillo-Ausstellung in Krems (von links nach rechts)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In einer Zeit, in welcher der Humor immer mehr zurückgedrängt werde, könne man sehr froh sein, das Karikaturmuseum als "Oase des Humors und des Lachens" zu haben, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Samstag bei der Eröffnung der Mordillo-Ausstellung im Karikaturmuseum Krems.

Auf die Kulturpolitik des Landes angesprochen, meinte der Landeshauptmann: "Niederösterreich hat zeitgerecht erkannt, dass Kunst und Kultur wesentliche Triebfedern der gesellschaftlichen Entwicklung sind. Der Aufbau der kulturellen Infrastruktur bedeutet letztlich auch mehr Lebensqualität für jeden einzelnen". Dazu kämen bedeutende wirtschaftliche Impulse in Form der immer wichtiger werdenden Facette des Kulturtourismus und der rund 20.000 durch Kultur geschaffenen bzw. abgesicherten Arbeitsplätzen.

Zudem gebe es noch Reserven: "Von den Kunstobjekten im Wert von 1,5 Milliarden Euro, die in den Sammlungen des Landes Niederösterreich lagern, sind nur 4 Prozent der Öffentlichkeit zugänglich. Die in Planung befindliche Galerie der Zeitgenossen in Krems wird diesen Kunstwerken mehr Raum geben und damit eine neue zukunftsträchtige Perspektive eröffnen", so Pröll abschließend.

Guillermo Mordillo erinnerte an den Anschlag in Paris vor zwei Monaten und bekräftigte sein Lebensmotto "Humor ist die Zärtlichkeit der Angst". Die Solidarisierung "Je suis Charlie" hätte allerdings nicht erst danach, sondern schon zuvor erfolgen sollen.

Im Karikaturmuseum Krems werden über 100 ebenso farbenfrohe wie hintergründig kritische Originale aus dem Universum des Guillermo Mordillo präsentiert. Die ausgestellten Exponate stammen aus dem großen Familienschatz des 1932 geborenen argentinischen Künstlers und werden erstmals in Österreich gezeigt. Zu sehen sind die Skizzen, Zeichnungen, Cartoons und historischen Fotos aus Privatbesitz bis 22. November; Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr, ab 2. November bis 17 Uhr.

Nähere Informationen beim Karikaturmuseum Krems unter 02732/90 80 20, e-mail office@karikaturmuseum.at und http://www.karikaturmuseum.at/.

 

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