20.02.2015 | 11:25

Auf den Spuren von Andreas Töpper

Vorträge und szenische Lesungen ab 24. Februar

Mit der diesjährigen Landesausstellung „ÖTSCHER:REICH - Die Alpen und wir" rückt auch das Töpperschloss in Neubruck (Gemeinde Scheibbs) in den Mittelpunkt des Interesses. Dem Eisenpionier Andreas Töpper (1786 - 1872), einem gebürtigen Steirer, ist es hier gelungen, aus einem schlichten Hammerwerk eines der fortschrittlichsten und größten Walzblechwerke der Donaumonarchie zu formen. Insgesamt fanden an die 800 Arbeiter in Neubruck, Gaming, Lunz am See und Gresten Arbeit.

Um der Bevölkerung des Ötscherlandes das epochale Wirken dieses Alpenpioniers näherzubringen, begibt sich Hans Schagerl, Leiter des Scheibbser Stadtarchivs, seit November des Vorjahres in Vorträgen auf die Spuren des Hammerherren. Dabei wird auch über den Stand der bereits weit gediehenen Vorbereitungen zur Landesausstellung bzw. der Restaurierungsarbeiten an der Töpperkapelle berichtet. Abgerundet werden diese „Töpper-Abende" durch eine szenische Lesung mit Berthold Panzenböck und Marianne Schragl, die nach einem Text von Franz Gloser auf humorvolle Weise das Leben des Ehepaares Töpper darstellen.

Nach Terminen in Göstling, Lunz am See, Scheibbs, Ybbsitz und Neumarkt werden die „Töpper-Abende" nun am Dienstag, 24. Februar, in Scheibbs, am Mittwoch, 25. Februar, in Oberndorf/Melk und am Donnerstag, 26. Februar, in St. Anton an der Jeßnitz wiederholt. Der „Höhepunkt" wartet dann am 31. Mai auf der Ybbstaler Hütte in 1.343 Metern Seehöhe am Fuß des Dürrensteins, für den Andreas Töpper 1841 das Gipfelkreuz gespendet hat.

Nähere Informationen unter 0676/425 11 66, Franz Gloser, e-mail franz.gloser@gmx.at.

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