09.10.2014 | 11:35

„Mentoring Lounge" des NÖ Frauenreferats im Schloss Walpersdorf

LR Schwarz: „Unterstützen, Erfahrungsschatz austauschen und im Alltag begleiten"

Im Rahmen des Regionalen Mentoring-Programmes veranstaltete das Frauenreferat des Landes Niederösterreich gestern, Mittwoch, im wunderschönen Ambiente des Schlosses Walpersdorf der Firma Lederleitner eine „Mentoring Lounge". Bei diesem Netzwerktreffen mit Landesrätin Mag. Barbara Schwarz stand vor allem der Austausch zwischen den Mentorinnen und Mentees sowie den Frauen, die sich für dieses Programm interessieren, im Vordergrund.

„Der Erfolg gibt uns Recht", so Landesrätin Schwarz, die sich freute, dass so viele Frauen zur „Mentoring Lounge" gekommen sind. Seit 1999 gebe es dieses „Netzwerk für Frauen" seitens des Landes Niederösterreich. Dabei gehe es darum, „sich gegenseitig zu unterstützen, Erfahrungsschatz auszutauschen und einander im Alltag zu begleiten". Im Gespräch mit Moderatorin Inge Winder sagte Schwarz, dass Mentoring vor allem bedeute „Mut zu machen". „Mentoren sind jemand, der uns sagt ‚Du kannst das!‘." Ein schöner Effekt des Mentorings sei der Generationenmix. Ältere erzählen ihre Erfahrungen und geben diese weiter. Es brauche aber auch das Zulassen der Mentoren, dass die Mentees das ein oder andere selbst machen können und dürfen. „Manchmal muss man es selbst ausprobieren, auch wenn es bedeutet, Fehler zu machen", so Schwarz.

„Ich habe eine junge Frau eingeladen, mich einen Tag lang zu begleiten und meinen Alltag als Landesrätin kennenzulernen", so Schwarz über ihre Erfahrung als Mentorin. Dabei habe sie Rat gegeben, Mut gemacht und ihre Mentee begleitet.

Über ihren Karriereweg und ihre Mentoring-Motivation erzählten Prof. Dr. Andrea Zauner-Dungl, Leiterin der Therapie des Dungl-Zentrums Wien und des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und der Komplementärmedizin an der Donau-Universität Krems, Mag. Suzie Heger, Intendantin von „wellenklaenge" in Lunz am See, und die Sängerin, Stimmtrainerin und Autorin Monika Ballwein. Zauner-Dungl betonte, dass es wichtig sei, für Fragen offen zu sein: „Wenn wir den Mut haben, Dinge anzugehen, können das Frauen genauso gut wie Männer." Heger sagte, dass es ihr als Mentorin vor allem darum ging „Mut weiterzugeben". Ballwein, die seit sieben Jahren Conchita Wurst begleitet, bezeichnete ihre Mentorenschaft als „guten Austausch", bei der sie ihre Mentee auch insofern begleite, indem sie Kontakte weitergebe, beispielsweise zu Studios, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht habe.

Wie sie von ihrer Mentorenschaft profitiert haben, erzählten Mag. Karin Fanto M.S. und Ingrid Berger MTD. Die beiden erfolgreichen Frauen haben bereits zweimal die Erfahrung als Mentee gemacht. „Uni und Ausbildung ist das eine, praktische Ausbildung ist das andere", so Berger, der Mentoring vor allem „inhaltlich, strategisch und in Richtung Netzwerk" weitergeholfen habe. Heute könne sie sagen: „Ich bin gereift. Das ist das Schönste am Ende einer Mentorenschaft."

Karriere sei eine Laufbahn mit Hindernissen, die es zu überwinden gelte, so Mag. Christiana Weidel, Leiterin des Regionalen Mentoring-Programmes. Sie betonte, dass es beim Mentoring um die „persönliche Weitergabe von Erfahrungswissen" gehe. „Es sind das informelle Gespräch und der persönliche Kontakt, die beim Mentoring zählen", so Weidel. Meistens passiere Mentoring zufällig, man könne Mentorinnen und Mentees aber auch bewusst zusammenführen, wie durch das Programm des NÖ Frauenreferats. Nach der Anmeldung werde bei der Auswahl der Mentorinnen vor allem darauf geachtet, dass Mentorinnen und Mentees inhaltlich zusammenpassen und die Mentorenschaft so eine Bereicherung darstelle.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at, NÖ Frauenreferat, Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Allgemeine Förderung, Telefon 02742/9005-13286, e-mail post.f3frauenreferat@noel.gv.at, www.noe.gv.at/frauen, http://www.regionalesmentoring.at/.

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