08.10.2014 | 10:08

„Ernst Krenek und die österreichische Kulturpolitik 1934 - 1938"

Symposium am 10. Oktober in Krems/Stein

Unter dem Titel „Ernst Krenek und die österreichische Kulturpolitik 1934 - 1938" wird am Freitag, 10. Oktober, ab 9.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Ernst Krenek Instituts in Krems/Stein ein internationales Symposion abgehalten, das der Frage nachgeht, ob es in den Jahren von 1934 bis 1938 - und damit während der Regierungszeiten von Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg - eine eigenständige und als solche sichtbar gemachte Kultur- oder gar Musikpolitik gegeben hat.

Im Hinblick auf den Umstand, dass in Bezug auf diesen in der Forschung bis heute umstrittenen Abschnitt der österreichischen Zeitgeschichte noch wesentliche Grundlagenforschungen fehlen, beschränkt sich die Tagung auf eine quellenorientierte Beschäftigung mit einem einzigen, allerdings in vielerlei Hinsicht ausgesprochen wichtigen Komponisten: Ernst Krenek, der in den 1930er-Jahren als einer der international profiliertesten, in Deutschland als „entartet" gebrandmarkten Musiker galt und sich zugleich künstlerisch wie politisch bewusst in Österreich engagierte.

Mit dem Blick auf ihn sollen widersprüchliche und deutungsbedürftige Zeitkontexte erhellt und zugleich exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen einer Komponisten-Existenz im „Ständestaat" ausgelotet werden. Vortragende sind Gernot Gruber, Matthias Henke, Monika Kröpfl, Matthias Schmidt, Claudia Maurer Zenck und Clemens Zoidl. Abgeschlossen wird das Symposium ab 19 Uhr mit einem Konzert von Anna Maria Pammer (Sopran) und Till Alexander Körber (Klavier).

Nähere Informationen bei der Ernst Krenek Institut Privatstiftung am Campus Krems unter 02732/71570, e-mail office@krenek.com und http://www.krenek.at/.

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