12.09.2014 | 14:10

„Garten der Sinne" im NÖ Landespflegeheim Retz eröffnet

Schwarz: Landespflegeheime setzen auf positive Effekte der Gartentherapie

\"Garten der Sinne\" im NÖ Landespflegeheim Retz eröffnet: DI Andreas Zbiral, Stefan Streicher (beide Natur im Garten), Alina-Maricica Lackenbauer (Pflegedienstleiterin), DI Brigitta Hemmelmeier-Händel, LAbg. Richard Hogl, Dir. Horst Winkler (Heimleitung), Bezirkshauptmann Mag. Stefan Grusch, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Sabine Feichtner (Kindergartenpädagogin), Stadtrat Reinhold Griebler (v.l.n.r.)
\"Garten der Sinne\" im NÖ Landespflegeheim Retz eröffnet: DI Andreas Zbiral, Stefan Streicher (beide Natur im Garten), Alina-Maricica Lackenbauer (Pflegedienstleiterin), DI Brigitta Hemmelmeier-Händel, LAbg. Richard Hogl, Dir. Horst Winkler (Heimleitung), Bezirkshauptmann Mag. Stefan Grusch, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Sabine Feichtner (Kindergartenpädagogin), Stadtrat Reinhold Griebler (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Ein faszinierendes Gartengelände zwischen Landesheim und betreuter Wohnhausanlage wurde in den letzten Monaten im NÖ Landespflegeheim Retz mit viel Liebe zum Detail und eben solchem Engagement angelegt. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brachten ihre Ideen ein, und auch die Bewohnerinnen und Bewohner wirkten an der Neugestaltung mit", freute sich Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz bei der heutigen Eröffnung der Anlage.

„Gerade die speziell angelegten Therapie-, Sinnes- oder Erlebnisgärten, über die die meisten Landesheime verfügen, tragen erheblich dazu bei, die Lebensqualität von älteren und gebrechlichen Menschen zu fördern. Viele Studien und Erfahrungsberichte bestätigen die positive Wirkung der Gartentherapie auf die physische, psychische, kognitive und soziale Funktion eines Menschen", erklärt Schwarz. Die Beschäftigung mit der Natur und im Grünen, das eigene „Garteln" in Hochbeeten und vor allem die uneingeschränkte Möglichkeit des Umhergehens für Demenzkranke seien einige der erfreulichen Effekte.

Das generationenübergreifende Projekt beinhaltet neben einem Kinderspielplatz beispielsweise einen Gräsergarten, eine „Naschecke", ein Tiergehege, eine Fühlwand zum Ertasten, eine Hütte und Wasserplätze. Erweitert wurde auch der Therapiegarten mit neuem Pavillon, einem Marterl zur Andacht und vielen Hochbeeten.

Die Gartengestaltung wurde im Rahmen des EU-Projektes „ETZ Gartentherapie" - „Soziale Involvierung und Inklusion durch gartentherapeutische Maßnahmen und Aktivierung" im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) Österreich-Tschechische Republik - aus Mitteln der EU kofinanziert.  

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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