08.09.2014 | 15:58

100.000ste Besucher der Ausstellung „Jubel & Elend" auf der Schallaburg begrüßt

LH Pröll: „Wichtige wirtschaftliche Impulse"

Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll begrüßten als 100.000ste Besucher der Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ Helga und Christoph Sattler aus Gutenstein auf der Schallaburg. (v.l.n.r.)
Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll begrüßten als 100.000ste Besucher der Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ Helga und Christoph Sattler aus Gutenstein auf der Schallaburg. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Als 100.000ste Besucher der aktuellen Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918" begrüßten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin heute, Montag, Christoph und Helga Sattler aus Gutenstein auf der Schallaburg. Dieses Ereignis zeige, dass die Ausstellung sehr erfolgreich sei, so Pröll. „Ich hoffe, dass der Besucherzuspruch weiterhin anhält. Die Schallaburg ist das Fenster schlechthin in der niederösterreichischen Kultur weit über die Grenzen des Landes hinaus."

Aufgrund seiner geopolitischen Lage habe Niederösterreich eine besondere Rolle, so der Landeshauptmann. Gerade in einem Gedenk- und Bedenkjahr wie dem heurigen: 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg, 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs und zehn Jahre EU-Osterweiterung. „Das sind Ereignisse, die unser Heimatland Niederösterreich im Besonderen geprägt haben. Die Ausstellung ‚Jubel & Elend‘ zeigt rund 1.000 Exponate, die eine intensive Geschichte sprechen", so Pröll. Es freue ihn, dass rund 60 Prozent, die die Ausstellung besucht hätten, auch Besuchspunkte in der unmittelbaren Umgebung angesprochen hätten. Damit würden mit der Schallaburg auch „wichtige wirtschaftliche Impulse" ausgelöst werden.

Landeshauptmann Pröll gratulierte und bedankte sich bei Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin und dem gesamten Team der Schallaburg „für die umsichtige Begleitung der Ausstellung und für die umsichtige Führung der Schallaburg im Generellen". Die Ausstellung gebe die Möglichkeit, „die eigene Geschichte ein Stück kennenzulernen und aus der eigenen Geschichte zu lernen".

Farasin sagte, dass die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918" eine große Herausforderung gewesen sei, nicht zuletzt deshalb, weil sie den Anspruch hatte, die „zentrale Ausstellung für Österreich" zum Ersten Weltkrieg zu sein. Die Ausstellung sei Herzstück und Drehscheibe der zahlreichen Aktivitäten des Landes Niederösterreich im Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und bewege auch die internationale Presse sehr.

Bis dato hätten 1.862 Besucherinnen und Besucher im Konfliktlabor „streiten gelernt" und 41.746 Personen seien seit März durch die Ausstellung und durch die Schallaburg geführt worden. Über 200 Schülerinnen und Schüler von zehn Schulen aus der Region hätten Projekte zum Thema „Heimatfront" gestaltet. „Diese Zahlen zeigen, dass das Thema des Ersten Weltkrieges berühren und aufwühlen kann und soll. Es freut uns, dass wir gerade bei dieser Fülle von Ausstellungen zum Großen Krieg den Lead als internationales Ausstellungszentrum im Mostviertel übernommen haben", so Farasin.

Der Maturant Christoph wollte zusammen mit seiner Mutter Helga Sattler die Pause vor Studienbeginn nützen, um sich die Ausstellung auf der Schallaburg anzusehen. Besonders interessiert hat ihn, dass hier die Schicksale einzelner Menschen beleuchtet werden. Im Herbst wird Christoph, der mit ausgezeichnetem Erfolg maturiert hat, sein Statistik-Studium an der Universität Wien beginnen.

Nähere Informationen: Schallaburg, Mag. phil. Florian Müller, Telefon 0664/60499-652, e-mail florian.mueller@schallaburg.at, http://www.schallaburg.at/.

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