02.09.2014 | 14:08

Landwirtschaftsschulen sind Bildungszentren im ländlichen Raum

LR Schwarz: „Start ins neue Schuljahr mit hohen Schülerzahlen"

Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz lud kürzlich alle Direktoren der Landwirtschaftlichen Berufs- und  Fachschulen nach Dürnstein zu einem Arbeitsgespräch anlässlich des Schulbeginns ein. „Die Landwirtschaftsschulen sind als Bildungszentren im ländlichen Raum bestens etabliert und starten mit konstant hohen Schülerzahlen ins neue Schuljahr", betont Schwarz, die weiter ausführt: „An den 18 Landwirtschaftlichen Fachschulen und zwei Berufsschulen in Niederösterreich wird den rund 3.200 Schülerinnen und Schülern eine zeitgemäße Ausbildung mit zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsabschlüssen geboten. Dies ist ein wesentlicher Grund für die konstant hohen Schülerzahlen. Allein in den letzten zehn Jahren nahmen die Schüler um rund fünfzehn Prozent zu."

„Ein Schwerpunkt des kommenden Schuljahrs wird die Fortführung der beiden Initiativen ‚GenussSchule‘ und ‚Gesunde Schule‘ sein, die wie maßgeschneidert für die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen sind", betont Schwarz. Erklärtes Ziel ist, alle Landwirtschaftlichen Fachschulen zu „Genuss-" und „Gesunden Schulen" zu machen, wofür spezielle Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Neben der schulischen Ausbildung wird auch besonderer Wert auf das Kurswesen gelegt, was die direkte Kontaktpflege mit den Bäuerinnen und Bauern ermöglicht. Die Fachschulen sind zudem offene Häuser für kulturelle Veranstaltungen und somit in der Region fest verankert. „Die Landwirtschaftlichen Schulen stehen für die gelungene Verbindung von Tradition mit der Moderne und unterstreichen damit einmal mehr ihren ganz besonderen Stellenwert als Zukunftswerkstätten für die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes", bekräftige Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn.

Neben den klassischen Fachrichtungen „Landwirtschaft" sowie „Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement" werden an den Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen auch noch Gartenbau, Pferdewirtschaft sowie Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft geführt. Die Ausbildung dauert im Schnitt drei Jahre und schließt mit dem Facharbeiterbrief und der Mittleren Reife ab. Zudem gibt es Kooperationen mit Handelsakademien, wie die AgroHAK (Mistelbach) und die VinoHAK (Krems).

Die im Anschluss angebotene „Mehrberufliche Ausbildung", die für alle Absolventen einer dreijährigen Fachschule offen steht, führt innerhalb eines Jahres zur Lehrabschlussprüfung in den Berufen Zimmerei, Tischlerei, Maurer/Maurerin, Maschinenfertigungstechnik, Informationstechnologie-Technik und Metallbearbeitung. Die Berufsreifeprüfung kann an der LFS Gießhübl und der LFS Hollabrunn abgelegt werden. 

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at, http://www.farmschulen.at/.   

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