29.08.2014 | 11:12

Neues NÖ Landespflegeheim in Baden eröffnet

LR Schwarz: Haus Baden setzt neue Maßstäbe in Pflege und Betreuung

HR Dr. Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit & Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung), Bischofsvikar Msgr. Dr. Rupert Stadler (Caritas ED Wien), Pflegedienstleitung Ulrike Imber, Bundesrätin Angela Stöckl, Heimleiterin Susanne Stanzel, MBA, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Bgm. Kurt Staska, Architekt DI Franz Pfeil, Mag. Andreas Achatz (Leiter der Abteilung Personalangelegenheiten B beim Amt der NÖ Landesregierung). (v.l.n.r.)
HR Dr. Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit & Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung), Bischofsvikar Msgr. Dr. Rupert Stadler (Caritas ED Wien), Pflegedienstleitung Ulrike Imber, Bundesrätin Angela Stöckl, Heimleiterin Susanne Stanzel, MBA, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Bgm. Kurt Staska, Architekt DI Franz Pfeil, Mag. Andreas Achatz (Leiter der Abteilung Personalangelegenheiten B beim Amt der NÖ Landesregierung). (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Zwei Jahre lang war am Areal des neuen NÖ Landespflegeheimes in der Wimmergasse in Baden auf Hochtouren gebaut worden. Mitte Juni wurde ins neue Zuhause übersiedelt und gestern fand die feierliche Eröffnung der modernen Einrichtung statt. Das neue Haus in Baden zählt zu den größten und modernsten Pflegeheimen des Landes Niederösterreich.

„Das Haus in Baden begeistert und setzt neue Maßstäbe", sagt Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz: Auf rund 15.000 Quadratmetern sind auf drei Etagen insgesamt 224 Pflege- und Betreuungsplätze zu finden. Rund 70 Firmen waren an der Fertigstellung beteiligt. Die Baukosten belaufen sich auf 32,8 Millionen Euro - das größte Investitionsvolumen, das jemals für ein Landesheim aufgewendet wurde, so Schwarz. Denn auch die Betten des bisherigen Pflegeheimes der Stadt Baden wurden übernommen.

Das Haus bietet in sechs Fachabteilungen, untergliedert in wiederum 18 Wohngruppen, neben Tages-, Kurzzeit-, Langzeit- und Übergangspflege auch sechs Plätze für Menschen mit schwersten Erkrankungen sowie 60 Plätze für Menschen mit speziellen psychosozialem Betreuungsbedarf. Ein für den Standort spezifisches Angebot wird die Übergangsbetreuung für Menschen mit schweren psychosozialen oder sozialpsychiatrischen Erkrankungen sein.

Jede der Wohngruppen verfügt über einen Wohn- und Essbereich samt Küche sowie eine Terrasse oder einen Balkon. Überall laden gemütliche Sitzecken zum Verweilen ein. „Dies ermöglicht nicht nur eine individuelle Betreuung, sondern schafft auch eine angenehme Wohnatmosphäre im ganzen Haus", betont Schwarz. Für den Bereich der Psychosozialen Betreuung gibt es auch einen eigenen Demenzgarten.

„Die Bedürfnisse der Menschen und die Krankheitsbilder verändern sich. Deshalb sind immer wieder neue Ansätze in der Pflege und Betreuung notwendig. Im neuen Haus in Baden ist es gelungen, sowohl Raum für ein Miteinander als auch Orte für Intimität und Rückzug zu schaffen", freut sich die Landesrätin.

Der Neubau gliedert sich in drei zusammenhängende Baukörper, die über eine zentrale Halle gut überschaubar verbunden sind. Im Nord- und Südtrakt befinden sich die insgesamt 72 Zweibettzimmer und 80 Einbettzimmer. Rund 150 Personen sind beschäftigt.

Die fachlichen wie organisatorischen Synergien zum angrenzenden Landesklinikum mit der Option, hier eines der größten Gesundheitszentren Europas entstehen zu lassen, spreche außerdem für die besondere Dimension dieses Projektes, so Schwarz abschließend.

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