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18.08.2014 | 08:59

Goldhaubenwallfahrt nach Maria Taferl für einen guten Zweck

Pröll: Eine Oase der Ruhe, des Friedens und der Einkehr

Festgottesdienst mit Kräutersegnung aus Anlass der Goldhauben- und Trachtenwallfahrt zu Maria Himmelfahrt in der Basilika Maria Taferl: Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Goldhaubenobfrau Grete Hammel und Dr. Edgar Niemeczek von der NÖ Volkskultur (v.l.n.r.)
Festgottesdienst mit Kräutersegnung aus Anlass der Goldhauben- und Trachtenwallfahrt zu Maria Himmelfahrt in der Basilika Maria Taferl: Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Goldhaubenobfrau Grete Hammel und Dr. Edgar Niemeczek von der NÖ Volkskultur (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die traditionelle Goldhauben- und Trachtenwallfahrt im Mostviertel, die regelmäßig zu Maria Himmelfahrt am 15. August abgehalten wird, führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Maria Taferl (Bezirk Melk). Die vielen Goldhaubenträgerinnen und Trachtengruppen stellten sich dabei in den Dienst der karitativen Organisation "Hilfe im eigenen Land" von Sissi Pröll, die ebenfalls an der Wallfahrt teilnahm. Nach dem Festgottesdienst in der Basilika Maria Taferl fand die traditionelle Segnung der Kräuter statt.

"Gerade Wallfahrtsorte wie Maria Taferl sind Oasen der Ruhe, des Friedens und der Einkehr", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Gespräch mit Dorli Draxler von der Volkskultur Niederösterreich. Großen Respekt erwies der Landeshauptmann auch dem Verein "Hilfe im eigenen Land": "Wenn das soziale Netzwerk der öffentlichen Hand nicht mehr helfen kann, ist ein derartiger Verein unglaublich wichtig."

Die Wallfahrt stand unter dem Motto "Wir tragen Niederösterreich", eine Initiative zur Stärkung des regionalen Selbstbewusstseins und für ein Leben mit Werten und Traditionen. "Volkskultur ist Lebenskultur", meinte Pröll dazu. "Es ist wichtig, dass es Institutionen gibt, die die Tradition und das Brauchtum von Generation zu Generation weitergeben. Jemand, der in der Geschichte der Tradition tief verwurzelt ist, der kann auch weltoffen nach vorne gehen", betonte der Landeshauptmann.

"Das Tragen der Tracht ist ein Zeichen von Tradition und Traditionen soll man weitergeben", hielt Elisabeth Pröll fest. "Das Tragen der Tracht soll aber auch die Bodenständigkeit und vor allem die Bodenhaftung zeigen." Mit dem Verein "Hilfe im eigenen Land" werde Menschen in Österreich geholfen, die unverschuldet in Not geraten, so Elisabeth Pröll.

 

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