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25.07.2014 | 09:00

Eröffnung der „Hofmeisterei Hirtzberger" in der Wachau

LH Pröll: „Historischer Punkt in unserer Heimat"

Feierten die Eröffnung der „Hofmeisterei Hirtzberger“ in Wösendorf: Sohn Franz Junior Hirtzberger, Tochter Mag. Johanna Hirtzberger, Hausherr Franz Hirtzberger, Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Pächter Hartmuth Rameder und Erwin Windhaber, Irmgard Hirtzberger, Schwiegertochter Theresa Hirtzberger und der jüngste Sohn Mathias Hirtzberger. (v.l.n.r.)
Feierten die Eröffnung der „Hofmeisterei Hirtzberger“ in Wösendorf: Sohn Franz Junior Hirtzberger, Tochter Mag. Johanna Hirtzberger, Hausherr Franz Hirtzberger, Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Pächter Hartmuth Rameder und Erwin Windhaber, Irmgard Hirtzberger, Schwiegertochter Theresa Hirtzberger und der jüngste Sohn Mathias Hirtzberger. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Die Gourmetmeile Wachau ist um ein großes Stück reicher geworden", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, Donnerstag, bei der Eröffnung der „Hofmeisterei Hirtzberger" in der Wachau. Der ehemalige St. Florianer Lesehof in Wösendorf erstrahlt wieder in neuem Glanz. Dieses besondere Ereignis feierten die Familie Hirtzberger sowie die beiden Pächter Hartmuth Rameder und Erwin Windhaber mit zahlreichen Gästen, unter anderem mit Landeshauptmann Pröll und seiner Gattin Elisabeth, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Bezirkshauptfrau Dr. Elfriede Mayrhofer, Prälat Johann Holzinger, Probst des Stiftes St. Florian, dem steirischen Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer mit Gattin Marianne, dem NÖ Weinbaupräsident Franz Backknecht, Weinbaupräsident Nationalrat Johannes Schmuckenschlager, Bürgermeister DI Anton Bodenstein und dem Spitzer Vizebürgermeister Rupert Donabaum.

Die Hofmeisterei Hirtzberger strahle „weit über Niederösterreich hinaus" und sei der „Beweis dafür, dass wir Attraktives bieten können", so Landeshauptmann Pröll. Die Eröffnung der Hofmeisterei sei „etwas Besonderes". Gerade in einer Zeit, in der es wirtschaftlich nicht so einfach sei, sei es ein „Zeichen des Mutes, ein derartiges Restaurant wieder zu eröffnen". Die Hofmeisterei bezeichnete Pröll als „historischen Punkt in unserer Heimat", die Eröffnung stehe für ein „Zurück zu den eigenen Wurzeln". Wir müssten wieder „lernen, die eigenen Wurzeln spüren zu lassen".

„In der Wachau ein paar Stunden zu verbringen, ist etwas ganz Besonderes im Leben eines Menschen", so der Landeshauptmann. Als UNESCO-Weltkulturerbe sei sie für die zahlreichen Gäste „eine wunderschöne Augenweide", für die Einheimischen aber zugleich „Verpflichtung und Verantwortung, zu bewahren". Die Wachau habe sehr schöne, gleichzeitig aber auch „herausfordernde Seiten". „Vor einem Jahr hat die Situation in der Wachau ganz anders ausgesehen", so Pröll. Durch sehr sensible Eingriffe wurde die Chance eröffnet, die Kräfte des Wassers zu bändigen. In Zukunft könne die Situation im Hochwasserfall ganz gut gemeistert werden.

„Wir freuen uns auf einen Festabend in der Wachau", so Hausherr Franz Hirtzberger, der gemeinsam mit Moderatorin Dr. Christa Kummer die zahlreichen Gäste begrüßte. Auf die Frage, warum er nun in die Gastronomie gehe, sagte Hirtzberger: „Es ist etwas ganz Spannendes, so ein Haus in der Wachau wieder beleben zu dürfen." Er bezeichnete die Hofmeisterei als „Repräsentant für unser Weingut und für den neuen Weinbaubetrieb in der Wachau". Die Hofmeisterei solle ein Kommunikationszentrum und auch ein Weinzentrum werden. „Wir haben die Herausforderung angenommen, aus der Hofmeisterei nicht nur ein reines Restaurant zu machen, sondern zu einem Ort, wo man auch gut kommunizieren kann." Hirtzberger bedankte sich bei allen, „die mitgeholfen haben, dieses Haus wieder instand zu setzen."

Der neue Name des ehemaligen Florianihofs besinne sich auf die Wurzeln, denn das Gebäude sei als „Weingartenhofmeisterei des Stiftes St. Florian" errichtet worden, so Mathias, der jüngste Sohn der Familie Hirtzberger. Er wird in Wösendorf rund um die Hofmeisterei ein neues Weingut aufbauen.

Als Pächter für die Hofmeisterei Hirtzberger konnten zwei gastronomische Routiniers gewonnen werden: Hartmuth Rameder und Erwin Windhaber. „Es soll eine lockere Geschichte werden, wo man auf ein Glas Wein hereinkommt, aber auch ein größeres Restauranterlebnis genießen kann", so Rameder. Die Hofmeisterei Hirtzberger solle „wie ein hochwertiges Wohnzimmer sein", wo man sich wohlfühlen könne. Das Küchenangebot sei sehr regional ausgerichtet, so Windhaber, und er werde vor allem auch niederösterreichische Bauern und Produkte in die Küche einbeziehen.

„Wir sind mehr als stolz und es ist eine große Auszeichnung, dass so viele Menschen dem Ruf der Familie Hirtzberger nachgekommen sind", so Bürgermeister Bodenstein. Der Florianihof habe eine lange Geschichte: „Er spannt architektonisch einen Bogen von der Gotik über die Renaissance bis hin zum Barock", so Bodenstein. Dieses „Kleinod", von dem es viele in der Wachau gebe, sei etwas ganz Besonderes.

Im Anschluss an den Festakt nahmen Prälat Johann Holzinger und Dechant Ferdinand Reisinger die Segnung des Hauses vor. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Trachtenkapelle Wösendorf und Prof. Wolfgang Friedrich mit seiner Band.

Nähere Informationen: Restaurant Hofmeisterei Hirtzberger, Hartmuth Rameder & Erwin Windhaber, Telefon 0650/28 76 325, e-mail restaurant@hofmeisterei.at, http://www.hofmeisterei.at/.

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