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21.07.2014 | 10:52

Spatenstich für Anschlussstelle Niederrußbach Ost im Zuge der B 4

Pröll: Wichtig für wirtschaftliche Entwicklung und mehr Verkehrssicherheit

Den Spatenstich für die Anschlussstelle Niederrußbach Ost nahmen Bürgermeister Hermann Pöschl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Straßenbaudirektor DI Peter Beiglböck gemeinsam mit Kindern und Mitarbeitern des NÖ Straßendienstes vor. (v.l.n.r.)
Den Spatenstich für die Anschlussstelle Niederrußbach Ost nahmen Bürgermeister Hermann Pöschl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Straßenbaudirektor DI Peter Beiglböck gemeinsam mit Kindern und Mitarbeitern des NÖ Straßendienstes vor. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Am heutigen Montag erfolgte durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Spatenstich für die neue Anschlussstelle Niederrußbach Ost im Zuge der Landesstraße B 4. Dabei wird die derzeitige Kreuzung der B 4 mit der L 1140 zu einer Vollanschlussstelle umgebaut. Gleichzeitig wird aufgrund des schadhaften Fahrbahnbelages eine Deckensanierung vorgenommen und auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern die Fahrbahn der B 4 für den dreispurigen Ausbau verbreitert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,12 Millionen Euro, wobei rund 3,99 Millionen Euro auf das Land Niederösterreich und rund 130.000 Euro auf die Gemeinde Rußbach entfallen. Auf diesem Abschnitt wird die Landesstraße B 4 mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von rund 10.400 Fahrzeugen am Tag frequentiert, in der Vergangenheit kam es an dieser Kreuzung immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen.

„Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der die Mobilität etwas ganz Wichtiges und Notwendiges geworden ist, insbesondere für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Die B 4 hat natürlich eine ganz wesentliche Bedeutung im überregionalen bzw. im internationalen Verkehr", erinnerte Pröll an die Vorteile für das Betriebsgebiet in Niederrußbach und an die Anbindung Niederösterreichs an das internationale Straßennetz. „In den nächsten Jahren werden wir weiter in die Ertüchtigung und in den Ausbau des Verkehrsnetzes investieren, in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro", kündigte Pröll in seiner Festrede an. „Trotz der unsicheren Wirtschaftslage haben wir im Bundesland Niederösterreich ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum zu verzeichnen, wir sind Exportkaiser im Vergleich zu allen anderen Bundesländern und wir haben bei der Kaufkraft sogar die Stadt Wien hinter uns gelassen", führte Pröll weiter aus. Dies sei alles nur möglich, weil die Rahmenbedingungen durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur stimmen. Aber neben dem wirtschaftlichen Aspekt stehe bei diesem Ausbau auch der Sicherheitsaspekt im Vordergrund. „Wir investieren an neuralgischen Stellen im niederösterreichischen Verkehrsnetz, um die Sicherheit zu erhöhen", so der Landeshauptmann. 

Baudirektor DI Peter Beiglböck meinte: „Zwischen Stockerau und Horn wird die B 4 schrittweise ausgebaut und um einen dritten Fahrstreifen verbreitert."

Für die Errichtung der südlichen Aus- und Auffahrtsrampe der neuen Anschlussstelle und für die Aufrechterhaltung der Wirtschaftswegverbindung ist es erforderlich, westlich des Antikcenters ein Brückenobjekt über die Landesstraße B 4 zu errichten. Das Überführungsbauwerk wird als Stahlbetonrahmenbrücke ausgeführt und weist eine Länge von rund 24 Metern auf. In diesem Zusammenhang werden bestehende Wirtschaftswege und Entwässerungsanlagen verlegt bzw. den neuen Gegebenheiten angepasst sowie ein Marterl versetzt. Die Planung erfolgte durch den Ziviltechniker Retter & Partner aus Krems, die Bauarbeiten werden von der Firma Terrag Asdag AG aus Krems durchgeführt. Mit der Fertigstellung ist im Sommer 2015 zu rechnen.

Für den Auf- und Abbau des Lehrgerüstes zur Errichtung des Brückentragwerkes ist eine Sperre der B 4 erforderlich. Während dieser Sperren wird gleichzeitig die Deckensanierung der Landesstraße B 4 vorgenommen, um keine zusätzlichen Verkehrsbehinderungen zu verursachen. Diese Sperren werden nur zwischen 20 Uhr und 6 Uhr erfolgen und innerhalb von neun Nächten abgeschlossen. Die übrigen Bauarbeiten erfolgen grundsätzlich unter Aufrechterhaltung des Verkehrs.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Straße, Bürgerinformation, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812 60141.

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