08.07.2014 | 14:48

Marillenernte in der Wachau

Traditionelle Wachauer Marillenfeste starten am Wochenende

Die Marillenernte hat begonnen und die süßen Früchte, die aufgrund ihrer besonderen Qualität EU-geschützt sind, können wieder allerorts in der Wachau direkt bei den Marillenbauern oder bei den Ständen gekauft werden. Passend zur Saison starten ab dem kommenden Wochenende auch die traditionellen Wachauer Marillenfeste. Den Anfang macht das Marillenfest „Alles Marille" in der Altstadt von Krems am Freitag, 11., und am Samstag, 12. Juli. Höhepunkt dabei ist jeweils der Anschnitt des 30 Meter langen Marillenkuchens. An beiden Tagen warten täglich ab 10 Uhr Marillenknödel, Marilleneis, Marillenkuchen, Marillenbowle, Marillenpalatschinken und viele weitere Marillenkreationen warten auf die Gäste.

Von 18. bis 20. Juli feiert der Winzerort Spitz die Wachauer Marille beim Marillenkirtag. Die Eröffnung erfolgt am Freitag durch König „Marillus" und Prinzessin „Aprikosia" beim traditionellen Volkstanz. Außerdem findet auch der Frühschoppen am Sonntag mit der Trachtenkapelle Spitz statt. Die Marillenprodukte, die am Spitzer Kirchenplatz auf den vielen Ständen angeboten werden reichen von Flüssigem wie Liköre, Schnäpse bis hin zu Festem in Form von Marillenknödeln, Kuchen etc. Unbedingt sollte man die Knödel verkosten, die dampfend frisch aus dem bunt bemalten „Marillenknödelautomaten" kommen.

Durch die Marillengärten von Marillenbauer Harald Aufreiter wandert man auf dem vier Kilometer langen Marillenweg von Krems/Angern fast immer mit Blick auf Stift Göttweig und das Kremstal. Der aussichtsreiche Weg startet und endet in seinem Hofladen, der eine große Vielfalt an Marillenprodukten von Marmeladen bis hin zu Säften und Likören anbietet. Einige Schautafeln bringen Interessierten den Jahreskreislauf der Marillenbauern näher.

Die größte Marillenanbaugemeinde im Herzen der Wachau ist Rossatz-Arnsdorf. Auf sieben Routen mit einer Gehzeit zwischen 40 und 90 Minuten spaziert man durch Marillen- und Weingärten zwischen Rossatzbach und Oberarnsdorf. Auf Info-Tafeln wird Wissenwertes und Interessantes rund um die Marille erzählt. Empfehlenswert ist die Einkehr in einer der „Marillentankstellen", wo man frische Marillen und Marillenprodukte kaufen kann. Nach der Wanderung lohnt sich eine Rast bei einem der zahlreichen Heurigen am Weg.

Nähere Informationen: Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, Mag. Jutta Mucha-Zachar, Telefon 02713/300 60-24, e-mail jutta.mucha-zachar@donau.com, http://www.donau.com/, www.wachau.at/marillenernte.

 

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