24.06.2014 | 11:42

Land Niederösterreich fördert Theaterprojekte

LH Pröll: Im Bereich des Theaters hervorragend positioniert und etabliert"

In ihrer heutigen Sitzung hat die Niederösterreichische Landesregierung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Kulturförderungen im Bereich des Theaters in der Höhe von insgesamt 1,044.700 Millionen Euro beschlossen. Unterstützt werden die Außensanierung des Stadttheaters Baden und die Dachsanierung der Sommerarena mit einem Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 500.000 Euro, die Vorstellungen im Stadttheater Berndorf mit einer Förderung in der Höhe von insgesamt 245.700 Euro für die Jahre 2014 bis 2016, der Kultursommer Laxenburg mit insgesamt 189.000 Euro für die Jahre 2014 bis 2016 und das Kulturangebot in Tulln mit 110.000 Euro.

„Die Kultur ist für Niederösterreich ein Markenzeichen geworden. Wir haben uns im Bereich des Theaters hervorragend positioniert und etabliert", so Landeshauptmann Pröll.

Das Stadttheater Baden wurde 1909/10 von dem berühmten Theaterarchitektenduo Helmer und Fellner errichtet. Sowohl dieses als auch die 1906 erbaute Sommerarena im Kurpark der Stadt sind zwei prägende Bauten, die durch denkmalpflegerische Maßnahmen erhalten werden sollen und so weiterhin als Niederösterreichs wichtigste Stätte der Operettenkunst genutzt werden können. Aufgrund großer Feuchtigkeitsschäden müssen umfangreiche Trockenlegungsmaßnahmen gesetzt werden. Weiters müssen die Dächer erneuert und alle Fassaden saniert werden. Bei der Sommerarena müssen das Dach über der Probebühne erneuert und Sanierungsmaßnahmen bei dem Glasdach über dem Zuschauerraum gesetzt werden.

Das Stadttheater Berndorf hat sich in den letzten Jahren als Bühne etabliert. Sowohl Felix Dvorak als auch Michael Niavarani haben es geschafft, ein großes Stammpublikum aufzubauen. Die neue künstlerische Leiterin Kristina Sprenger hat die Aufgabe, dieses Publikum zu halten und zu erweitern. Die Schauspielerin, bestens bekannt aus dem Fernsehen als jahrelang ermittelnde SOKO-Kommissarin Karin Kofler, hat die „Dienstwaffe abgegeben", um sich wieder ihrer ursprünglichen Berufung, dem Theater, zuzuwenden.

Der Laxenburger Kultursommer setzt traditionell auf Boulevard-Komödien mit musikalischer Untermalung. Autorin Susanne F. Wolf orientiert sich an bekannten Vorlagen, um der Grundidee des Originals folgend neue Situationen einzufügen. 2014 steht „Die schöne Helena oder der Albtraum nach Homer" (frei nach Offenbach) auf dem Spielplan. Personell reduziert wird der Originalstoff in eine neue Rahmenhandlung eingefügt. Daraus entsteht eine komödiantische Parodie und humoristische Untersuchung über das Phänomen Schicksal, Vorbestimmung und Weissagung. Das Original ist in der österreichischen Wahrnehmung berühmt verwurzelt - Offenbachs Operette wurde 1864 uraufgeführt und war 1865 im Theater an der Wien mit dem Komponisten am Dirigentenpult zu erleben.

Für ab Herbst 2014 plant die Stadtgemeinde Tulln ein umfangreiches Kulturprogramm, welches heuer erstmals nicht nur auf der Donaubühne, sondern auch im neu erbauten Stadtsaal Tulln abgehalten wird. Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt auf Musik und Kabarett. Zu sehen seien werden Publikumslieblinge wie beispielsweise Alfred Dorfer, Josef Hader und Bernhard Ludwig.

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