23.04.2014 | 11:21

Girls Day in Niederösterreich

Schwarz: Technische Berufe verlangen höheren Frauenanteil

Girls Day zeigt Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten: Simone Gallistl, Christina Enegl, Irene Pühringer, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Katrin Reischl bei der Firma Umdasch in Amstetten (v.l.n.r.)
Girls Day zeigt Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten: Simone Gallistl, Christina Enegl, Irene Pühringer, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Katrin Reischl bei der Firma Umdasch in Amstetten (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Heute, Mittwoch, findet in ganz Niederösterreich der Girls Day statt, an dem sich Mädchen über berufliche Zukunftsaussichten, vor allem im Bereich der technischen Berufe, informieren können. Eines der teilnehmenden Unternehmen ist die Firma Umdasch, wo Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Renate Scheichelbauer-Schuster von der Wirtschaftskammer, Mag. Michaela Roither von der Industriellenvereinigung und Mag. Karl Fakler vom Arbeitsmarktservice heute in einem Pressegespräch über die Initiative informierten.

„Wir haben es uns im Bundesland Niederösterreich zur Aufgabe gemacht, ganz individuell herauszufinden, wo die Begabungen und Stärken eines jeden Jugendlichen liegen. Deshalb beginnen wir mit dem Girls Day schon im Kindergarten, weil wir immer noch ganz stark an traditionellen Rollenbildern festhalten. Wir haben über 220 Lehrberufe in Niederösterreich und 70 Prozent aller Mädchen ergreifen die Lehrberufe Friseurin, Einzelhandelskauffrau und Handelsangestellte", hielt dazu Landesrätin Schwarz fest. Die Initiative „Girls Day" habe in den letzten 13 Jahren etwa 16.000 junge Mädchen in den Schulen erreicht und in Betriebe gebracht, wo sie zuschauen und mitarbeiten konnten. „Langsam aber sicher finden Mädchen auch Eingang in technische Berufe, die Begabungen sind sicher vorhanden. Technische Berufe sind für Frauen eine wunderbare Alternative, es gibt viele hochbegabte Frauen, die im Bereich der Technik arbeiten. Ein Betrieb ist immer dann gut aufgestellt, wenn es einen guten Mix aus Männern und Frauen gibt", informierte sie.

Renate Scheichelbauer-Schuster, Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk bei der Wirtschaftskammer Niederösterreich, verwies auf das besonders wichtige Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, das bei Mädchen gestärkt werden muss. „Entscheidend ist, einen Beruf zu wählen, der zu den eigenen Neigungen und Talenten passt. Denn nur, wer in seinem Beruf zufrieden ist, wird in diesem Beruf auch Erfolg haben", so Scheichelbauer-Schuster. 

Michaela Roither von der Industriellenvereinigung meinte: „Wir haben tolle Aufstiegschancen in der Industrie, die auch Frauen wahrnehmen können. Unsere Industriebetriebe sind extrem exportorientiert und es gibt viele Möglichkeiten auch andere Länder kennen zu lernen."

Karl Fakler vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich sagte: „Die Wirtschaft und Industrie braucht dringend gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, besonders aufgrund der schwachen Geburtenjahrgänge."

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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