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22.04.2014 | 14:04

A 4 Sicherheits-Paket geht in die nächste Phase

LH Pröll: „Für Niederösterreich von großer Bedeutung"

Sicherheits-Ausbau der A 4 Ost-Autobahn: die Asfinag-Vorstände DI Alois Schedl und Dr. Klaus Schierhackl, Verkehrsministerin Doris Bures, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl. (v.l.n.r.)
Sicherheits-Ausbau der A 4 Ost-Autobahn: die Asfinag-Vorstände DI Alois Schedl und Dr. Klaus Schierhackl, Verkehrsministerin Doris Bures, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Verkehrs-Sicherheits-Paket für die A 4 Ost-Autobahn geht in die nächste Phase. Nach den ersten Sicherheits-Sofortmaßnahmen im Jahr 2013 startet die Asfinag morgen, Mittwoch, den dreispurigen Ausbau der A 4 vom Flughafen bis Fischamend. Bis Ende 2015 werden beide Fahrtrichtungen auf drei Spuren verbreitert. „Für das Bundesland Niederösterreich ist der heutige Tag ein wichtiger, weil gerade der Ausbau der A 4 Ost-Autobahn von großer Bedeutung ist", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll anlässlich der heutigen Pressekonferenz mit Verkehrsministerin Doris Bures und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl.

In Niederösterreich habe sich in den letzten Jahren „unglaublich viel getan" und es zeige sich „sehr viel Entwicklungspotenzial". Zunehmender Verkehr führe aber zu immer mehr Sicherheitsproblemen. „Für Niederösterreich erwarte ich mir wesentliche Aspekte", so Pröll. Mit einer größeren Kapazität werde Mobilität funktionsfähig und der Standort zwischen Wien und Bratislava wesentlich interessanter. Die Ostregion habe eine enorme Entwicklung genommen: „Seit der Osterweiterung haben wir in Niederösterreich eine um 0,5 Prozent höhere Wirtschaftsleistung und zusätzlich 990 Unternehmen mit rund 10.000 Arbeitsplätzen angesiedelt", so Pröll. Die Verkehrsinfrastruktur führe damit auch zu einer Erhöhung der Standortqualität.

Verkehrsministerin Bures sprach von einem „Gesamtprojekt, das für die ganze Region von Bedeutung ist". Dieses erfülle die von ihr formulierten Leitlinien wie kaum ein anderes: nämlich die Prämisse „Projekte umzusetzen, die die Menschen in ihrer Mobilität unterstützen, und die die Verkehrssicherheit auf den Straßen verbessern". „Die A 4 hat eine vielfältige Situation", so Bures weiter. Der Lkw-Verkehr liege beispielsweise bei 17 Prozent (der Durchschnitt liege österreichweit bei 13 Prozent), es gäbe viele Pendlerinnen und Pendler und hohe Verkehrsspitzen in den Morgen- und Abendstunden. Das Sicherheitspaket - bestehend aus dem dreispurigen Ausbau und dem mit 1. Juni in Kraft tretenden Lkw-Fahrverbot auf der dritten und vierten Fahrspur - solle zu einer „Erhöhung der Verkehrssicherheit" beitragen.

Für Burgenlands Landeshauptmann Niessl ist das A 4 Sicherheitspaket mit einem Investitionsvolumen von 345 Millionen Euro ein „wichtiges Projekt für die Verkehrsinfrastruktur in der Ostregion". Damit würde nicht nur der Wirtschaftsstandort Niederösterreich aufgewertet werden, sondern auch das Burgenland. „Die ersten Maßnahmen greifen schon", berichtete Niessl. „Jeder Kilometer ist ein Mehr an Sicherheit und ein Mehr an Flüssigkeit des Verkehrs", so Burgenlands Landeshauptmann.

Seitens der Asfinag wurde eine deutliche Verkehrszunahme in den letzten Jahren beobachtet. „Der Verkehr ist im letzten Jahr um rund zwei Prozent gestiegen und auch heuer, im ersten Quartal ist der Verkehr gestiegen", so Asfinag-Vorstand DI Alois Schedl. Unfälle seien von der Anzahl zwar nicht mehr geworden, aber die Auswirkungen dieser seien gravierender, da meist ein Lkw beteiligt sei. „Der erste Teil der Sicherheitsmaßnahmen wurde umgesetzt, jetzt starten wir in den zweiten Abschnitt", so Schedl. Die Vorarbeiten dafür würden bereits seit längerem stattfinden. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit müsse man die Abschnitte aufteilen. „Daher werden nur zehn bis maximal 15 Kilometer auf einmal saniert", so Schedl. „Wir können nur einen Teil der Verkehrssicherheit leisten", ergänzte Asfinag-Vorstand Dr. Klaus Schierhackl. Er appellierte, dass auch die Autofahrer ihren Beitrag leisten müssten.

 

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