10.04.2014 | 00:03

Landeszielsteuerungsvertrag für Niederösterreich unterzeichnet

Sobotka: Vereinbarung zur bestmöglichen Behandlung der Patienten

Einigung über den „Niederösterreichischen Landeszielsteuerungsvertrag“: Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzender, sowie Gerhard Hutter, Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, unterzeichneten in St. Pölten die Vereinbarung (v.l.n.r.)
Einigung über den „Niederösterreichischen Landeszielsteuerungsvertrag“: Mag. Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter und NÖGUS-Vorsitzender, sowie Gerhard Hutter, Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, unterzeichneten in St. Pölten die Vereinbarung (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Das Bundesland Niederösterreich und die NÖ Gebietskrankenkasse haben sich geeinigt: Auf Grundlage der Gesundheitsreform wird in Zukunft die Gesundheitsversorgung der niederösterreichischen Bevölkerung über ein sogenanntes Zielsteuerungssystem gemeinsam und partnerschaftlich ablaufen. Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Gerhard Hutter, Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, unterzeichneten heute in St. Pölten den Vertrag und informierten über die Ergebnisse.

„Wir haben in zahlreichen Verhandlungen inhaltlich ein ordentliches Ergebnis erzielt, das für die kommenden Generationen die Finanzierung des Gesundheitswesens sicherstellt. Geregelt werden damit die Struktur, die Finanzierung und die Organisation der niederösterreichischen Gesundheitsversorgung. Das ist für Ärzte, Pfleger und Therapeuten wichtig, damit diese bestmöglich bei ihrer Arbeit unterstützt werden", hielt dazu Sobotka fest. Das System habe das Ziel, eine bessere Abstimmung im Planungsbereich, in der Qualitätssicherung und in der Vergleichbarkeit der Leistungen zu erreichen, so der Landeshauptmann-Stellvertreter weiter. „Die Festlegung der Finanzziele waren sehr wichtig, weil wir damit auch dem Bund beim Stabilitätspakt im Wort sind. Zur Steuerung der Versorgungsstruktur und zu den Versorgungsprozessen gehören auch die klaren Rollenverteilungen zwischen Hausarzt, Facharzt, Ambulanz und Spital. Die Sozialversicherungsträger sind für den niedergelassenen Bereich verantwortlich, das Land Niederösterreich für die Kliniken", informierte er.

In Bezug auf die niederösterreichische Gesundheitsversorgung hielt Sobotka fest: „Die Menschen haben nun die Sicherheit, dass die hohen medizinischen Leistungen in allen Bereichen erhalten bleiben. Besonders sollen Ordinationsnetzwerke die medizinische Versorgung für die niederösterreichische Bevölkerung verbessern. Die Reformpoolprojekte, die Hospizversorgung und die Projekte zur Verbesserung des Lebensstils können weitergeführt werden. In den nächsten Schritten werden der NÖ Landeszielsteuerungsvertrag von der Landesregierung beschlossen und die im Jahresarbeitsprogramm festgelegten Projekte umgesetzt", kündigte der Landeshauptmann-Stellvertreter an.

Gerhard Hutter von der NÖ Gebietskrankenkasse verwies auf die besonders wichtige Gesundheitsreform für Österreich: „Damit wirklich Neues entstehen kann, müssen wir bereit sein, verkrustete Strukturen auf beiden Seiten aufzubrechen. Darauf haben wir uns jetzt geeinigt. Wichtig ist, dass diese Reform kein schnelles ‚Blitzlicht‘, sondern auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Dahinter steht ein ganz konkreter Abarbeitungsplan mit vielen kleinen Schritten, die das sehr gut aufgestellte niederösterreichische Gesundheitswesen noch besser machen soll."

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221 bzw. 0676/812-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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