24.03.2014 | 13:29

Erste-Hilfe-Wochenende an Landwirtschaftsschulen für Landjugend

LR Schwarz: Bei Notfällen rasch, sicher und kompetent helfen können

„Bei Notfällen ist schnelles Handeln gefragt. Oft kann das richtige Reagieren sogar lebensrettend sein, deshalb wurde die Erste-Hilfe-Initiative für Jugendliche gestartet, die von der Landjugend, den Fachschulen, dem Roten Kreuz und dem Jugendrotkreuz unterstützt wird", so Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. Vergangenes Wochenende wurden an fünf Schulen und vier Rot-Kreuz-Stellen rund 200 Jugendliche als Ersthelfer bestens geschult, „um bei Notfällen rasch, sicher und kompetent helfen zu können", so Schwarz. „Jährlich verunglücken in Österreich über 820.000 Menschen bei Unfällen, davon sind rund 164.000 Kinder unter 15 Jahren, was für uns Anlass genug war, diese Erste-Hilfe-Aktion zu initiieren. Aber auch Prävention und einfache Sicherheitsmaßnahmen sind für die Reduzierung von Unfällen mit einzubeziehen", so die Landesrätin.

„Gerade in der Schule und in der Landwirtschaft ist man häufig mit Unfällen konfrontiert, wo man schnell reagieren muss. Die geschulten Jugendlichen wissen nun, was sie als Ersthelfer zu tun haben und können lebensrettenden Sofortmaßnahmen anwenden. Besonders erfreulich ist, dass sich so viele Jugendliche beteiligten", so Schulinspektorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. „Die Erste-Hilfe-Initiative, die zum ersten Mal durchgeführt wurde, zeigt, dass durch kompetente Zusammenarbeit alle Beteiligten profitieren. Die Landwirtschaftlichen Fachschulen, die Landjugend, das Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz kooperierten vorbildlich, sodass eine Wiederholung der Aktion im nächsten Jahr schon in Planung ist", so Reinhard Polsterer, Geschäftsführer der Landjugend NÖ, und Dipl.-Päd. Elisabeth Ebner-Fenz, JRK-Landesgeschäftsführerin.

Die Kurse fanden an den Landwirtschaftlichen Fachschulen Pyhra, Sooß, Tulln, Warth und Hollabrunn sowie an den Rot Kreuz-Stellen Scheibbs, St. Peter, Götzendorf und Waidhofen an der Ybbs statt. Das Kurskonzept setzt auf viele praxisnahe Übungen, wie die Versorgung akuter Notfälle und die Behandlung von Wunden. Vor allem der praktischen Anwendung kommt dabei große Bedeutung zu. Kursinhalte waren unter anderem die Rettungskette, Sicherung einer Unfallstelle, stabile Seitenlage und Wiederbelebung bei Herz-Kreislaufstillstand. Darüber hinaus erlernten die Jugendlichen die wichtigsten Hilfeleistungen im Straßenverkehr.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Landwirtschaftliche Bildung, Landwirtschaftliche Koordinationsstelle (LAKO), Mag. Jürgen Mück, Telefon 0664/73 51 36 49, e-mail juergen.mueck@aon.at, http://www.lako.at/.

 

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