12.03.2014 | 11:17

Landeskliniken kooperieren mit NÖ Zivilschutzverband

Wilfing: Spitäler können im Gefahrenfall auf eine gute technische Infrastruktur zurückgreifen

Landeskliniken kooperieren mit NÖ Zivilschutzverband: Landesrat Mag. Karl Wilfing, der Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding Helmut Krenn und Ing. Johann Hofbauer, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, informierten im Landesklinikum St. Pölten (v.l.n.r.)
Landeskliniken kooperieren mit NÖ Zivilschutzverband: Landesrat Mag. Karl Wilfing, der Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding Helmut Krenn und Ing. Johann Hofbauer, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, informierten im Landesklinikum St. Pölten (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Über eine Kooperation der NÖ Landeskliniken-Holding mit dem NÖ Zivilschutzverband informierte am heutigen Mittwoch, Landesrat Mag. Karl Wilfing, der Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding Helmut Krenn und Ing. Johann Hofbauer, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, in St. Pölten.

„Bei einem Stromausfall vor einigen Wochen im Landesklinikum St. Pölten haben die Notstromaggregate die Stromversorgung innerhalb von 15 Sekunden übernommen. 50 Prozent der Beleuchtung, Aufzüge, Operationssaal, Lüftungsanlage und andere technische Einrichtungen, die wesentlich für die Versorgung der Patienten sind, funktionierten sofort weiter", meinte Landesrat Wilfing eingangs. „Trotzdem haben wir nun gemeinsam mit den Krankenhäusern und dem Zivilschutzverband die Gefahrenpotenziale wie Brand, Bombendrohung, Hochwasser, Stromausfall etc. ermittelt." Angangs sei eine Risikoanalyse für die einzelnen Spitäler erstellt und in weiterer Folge in allen Kliniken vorgestellt worden. „Für die Bearbeitung eines Gefahrenabwehrhandbuches wurden in den einzelnen Kliniken spezielle Teams bestellt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Häusern werden vom Zivilschutzverband geschult und zumindest einmal im Jahr findet in jedem Haus eine größere Übung statt", so Wilfing.

„Im Ernstfall können die Landeskliniken auf eine gute technische Infrastruktur und in vielen Fällen auf Betriebsfeuerwehren zurückgreifen. Eine Unfallstation mit 40 Patientinnen und Patienten kann innerhalb von zehn Minuten geräumt werden", informierte der Landesrat.  Vor der Übernahme der Kliniken durch das Land Niederösterreich habe es keinen umfassenden Schutz für den Ernstfall gegeben, aus diesem Grund wurde nun ein komplettes Gefahrenszenario erarbeitet, führte Wilfing weiter aus.

Johann Hofbauer, Präsident des Zivilschutzverbandes, bezeichnete Niederösterreich als "ein sehr sicheres Land". Der NÖ Zivilschutzverband habe die Aufgabe, die Bevölkerung maximal in der Eigenvorsorge zu schulen. Diese Sicherheit solle nun auch in den 27 NÖ Kliniken erreicht werden. „Die Zusammenarbeit beim Thema Zivilschutz zwischen den Krankenhäusern ist von sehr hohem Wert, wir müssen nicht in jedem Haus jedes Gefahrenszenario neu erarbeiten", so Hofbauer.

Helmut Krenn von der Landeskliniken-Holding betonte die Bereitschaft des Landes, für den Brandschutz und die Sicherheit in den Kliniken auch die entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen.

Die NÖ Landeskliniken-Holding ist mit insgesamt 27 Klinikstandorten, an denen rund 170.000 Operationen jährlich durchgeführt werden, der größte Klinikbetreiber Österreichs.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at.

 

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