10.03.2014 | 09:17

LH Pröll: Feuerwehren sind „wesentlicher Faktor für die Sicherheit in unserem Land"

Rund 64.500 Einsätze im Jahr 2013

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner haben vor kurzem die beeindruckende Jahresbilanz der niederösterreichischen Feuerwehren im Jahr 2013 vorgelegt. „Die Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich hatten im Vorjahr rund 64.500 Einsätze zu bewältigen. Das heißt, sie wurden alle 8,2 Minuten zu einem Einsatz gerufen", so Landeshauptmann Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich": „Diese Zahlen zeigen uns ganz deutlich, wie wichtig und wie notwendig die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ist."

Um jeden einzelnen Einsatz so effizient wie möglich abzuarbeiten, bedarf es intensiver Aus- und Weiterbildung. Allein dafür haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Vorjahr 1,3 Millionen Stunden aufgewendet. Insgesamt investierten die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren 8,4 Millionen Arbeitsstunden. Bei einem Stundenlohn von 20 Euro ergibt das einen Wert von 168 Millionen Euro - eine enorme Geldsumme also, die der öffentlichen Hand und damit dem Steuerzahler erspart bleibt. Allein beim verheerenden Donau-Hochwasser im Juni waren 26.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner über das vergangene Einsatzjahr: „Das Jahr 2013 hat uns vor große Herausforderungen gestellt, so hatten wir etwa das Donauhochwasser, das mittlerweile als 200-jähriges Hochwasser bekannt ist. Wir haben bewiesen, dass wir sehr rasch reagieren können, aber auch über einen längeren Zeitraum."

Die Freiwilligen Feuerwehren seien „ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit in unserem Land und eine zentrale Säule für das Ehrenamt in Niederösterreich", betonte Landeshauptmann Pröll. Darüber hinaus seien die Feuerwehrleute aber auch „ganz besondere Vorbilder für unsere Jugend", so der Landeshauptmann.

Das Know-how der niederösterreichischen Feuerwehren bewährt sich nicht nur bei Unfällen, Bränden und Katastrophen im Inland. Auch im Ausland sind die niederösterreichischen Feuerwehrkameraden gefragt. Ein Beispiel dafür ist der jüngste Einsatz in Slowenien. 320 Feuerwehrleute aus Niederösterreich haben eine zehnstündige Anreise in Kauf genommen, um den Slowenen im Kampf gegen Eis und Schnee zu helfen. 200.000 Haushalte wurden durch die Feuerwehrleute aus NÖ wieder mit Strom versorgt, 17.500 Arbeitsstunden wurden geleistet. „Diese Einsatzbereitschaft verdient unsere größte Anerkennung", hielt Landeshauptmann Pröll dazu fest.


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