06.03.2014 | 00:32

LR Wilfing zur Initiative „Autofasten"

„Das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel ist möglich"

Initiative \"Autofasten\" gestartet, im Bild von links nach rechts: Thomas Bohrn vom Verkehrsverbund Ost-Region, Superintendent Paul Weiland, Bischofsvikar Dr. Rupert Stadler, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Roland Kern von den ÖBB, Mag. Wolfgang Schroll vom Verkehrsverbund Ost-Region und Kabarettist Gerold Rudle
Initiative \"Autofasten\" gestartet, im Bild von links nach rechts: Thomas Bohrn vom Verkehrsverbund Ost-Region, Superintendent Paul Weiland, Bischofsvikar Dr. Rupert Stadler, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Roland Kern von den ÖBB, Mag. Wolfgang Schroll vom Verkehrsverbund Ost-Region und Kabarettist Gerold Rudle© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Seit dem Aschermittwoch und noch bis Karsamstag, 19. April, führen die katholische und evangelische Kirche in Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich die Initiative „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2014" durch. Bei einer Pressekonferenz in Wiener Neustadt wurde heute, Donnerstag, u. a. von Bischofsvikar Dr. Rupert Stadler, Superintendent Mag. Paul Weiland und Landesrat Mag. Karl Wilfing der Startschuss zu dieser österreichweiten Aktion gegeben. 

Diese Initiative führe dazu, darüber nachzudenken, ob nicht der eine oder andere Autokilometer eingespart werden könne, betonte Landesrat Wilfing. Es komme darauf an, die „Alltagswege im Sinne von Umwelt und Natur gerechter zu gestalten", so Wilfing. Die Teilnahme an der Initiative „Autofasten" sei in Niederösterreich leicht möglich, auch aufgrund des gut ausgebauten Öffentlichen Verkehrs im Land. „Wir in Niederösterreich bieten für unsere Landsleute rund 24,5 Millionen Bahnkilometer im Jahr an und die fast 1.500 Busse legen etwa 45 Millionen Kilometer zurück. Die Mittel, die wir vom Bundesland Niederösterreich für den Öffentlichen Verkehr aufwenden, haben sich in den letzten sechs Jahren von 52 Millionen Euro auf 117 Millionen Euro gesteigert. Aktuell fahren über die Landesgrenze Wien-Niederösterreich pro Tag 1.828 Züge und 3.421 Busse", informierte der Landesrat. Dazu gebe es 35.000 Park & Ride Plätze im ganzen Land, die als Umsteigmöglichkeiten genützt werden.

Im Öffentlichen Verkehr habe es von 2008 bis 2013 eine Steigerung von 18,3 Prozent beim Passagieraufkommen gegeben, berichtete Wilfing. „Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat bekanntgegeben, dass im Jahr 2013 erstmals die Anzahl der Autokilometer pro Person gesunken ist", sagte der Landesrat. Niederösterreich stelle im Rahmen der Aktion „Autofasten" über den Verkehrsverbund Ostregion 300 Monatskarten zur Verlosung zur Verfügung. Anmeldungen seien über http://www.autofasten.at/ möglich, kündigte der Landesrat an.

Bischofsvikar Dr. Rupert Stadler und Superintendent Weiland bezeichneten das „Autofasten" als eine wichtige Aktion, um der Schöpfungsverantwortung der Menschen nachzukommen. Es stelle sich die Frage, wie „wir mit der Natur umgehen."

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon 02742/9005-12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at, bzw. Erzdiözese Wien, Markus Gerhartinger, Telefon 01/515 52-3347, e-mail m.gerhartinger@edw.or.at, oder Verkehrsverbund Ost-Region, Mag. Jürgen Pogadl, Telefon 01/955 55-1511, http://www.autofasten.at/, http://www.umwelt-edw.at/, http://www.vor.at/.

 

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