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14.02.2014 | 13:25

LH Pröll: Offensive für noch mehr Sicherheit in NÖ

Sicherheitsgespräch im NÖ Landhaus

Sicherheitsgespräch im NÖ Landhaus: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit den Spitzen der niederösterreichischen Polizei unter der Führung von Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher.
Sicherheitsgespräch im NÖ Landhaus: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit den Spitzen der niederösterreichischen Polizei unter der Führung von Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die neuen Strukturen im Zusammenhang mit der Polizei in Niederösterreich sollen dazu genutzt werden, eine „Offensive gegen die Kriminalität und für noch mehr Sicherheit in Niederösterreich" zu starten. Das wurde heute, Freitag, im Rahmen eines „Sicherheitsgespräches" im Landhaus in St. Pölten vereinbart. Teilnehmer des Sicherheitsgespräches waren Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und die Spitzen der niederösterreichischen Polizei unter der Führung von Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher.

„In Zukunft sollen mehr Polizisten auf unseren Straßen sichtbar und spürbar werden. Wir wollen die technischen Möglichkeiten der Polizei weiter ausbauen, und die Präsenz der Polizei in der Öffentlichkeit soll noch deutlicher werden", skizzierte Landeshauptmann Pröll die Ziele des Bundeslandes Niederösterreich. „Die Menschen im Land sollen mehr Polizei sehen und die Kriminellen sollen noch mehr abgeschreckt werden", so Pröll.

So soll durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt werden, dass in Zukunft noch mehr Polizeibeamte auf den niederösterreichischen Straßen „sichtbar und spürbar" werden, kündigte der Landeshauptmann an. Die technische Ausrüstung soll insofern ausgebaut werden, als die im Jahr 2010 gestartete Videoüberwachung, die bisher zu rund 700 Treffern geführt habe, deutlich erhöht werden soll. Pröll: „Sowohl die stationären als auch die mobilen Kameras in der Ostregion werden verstärkt." Von niederösterreichischer Seite werde auch ein Pilotprojekt gestartet, im Zuge dessen Streifenwagen mit Erkennungsgeräten für zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge ausgestattet werden. Durch die Videoüberwachung sollen in Zukunft auch so genannte Risikofahrzeuge herauskristallisiert werden. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die erfahrungsgemäß häufiger als andere Fahrzeuge von Kriminellen zum Transport von Diebesgut verwendet werden. Diese sollen dann verstärkt kontrolliert werden. In Bezug auf die Videoüberwachung berichtete Pröll auch, dass man damit nun verstärkt in die Fläche gehen wolle: „Bis jetzt wurde die Videoüberwachung im Wesentlichen an den Hauptverkehrsachsen eingesetzt. Ab nun wollen wir auch in die Fläche gehen und etwa in den Grenzregionen verstärkt kontrollieren. Dadurch wird das Kontrollnetz deutlich dichter werden."

Neben dem Ausbau der technischen Möglichkeiten spiele aber auch das entsprechende Personal eine wichtige Rolle, betonte der Landeshauptmann weiters. Dadurch, dass heuer rund 180 neue Polizisten ausgemustert werden, bestehe die Chance, „dass wir eine personale Aufstockung für den Polizeidienst in Niederösterreich erreichen", so Pröll: „Heuer werden 70 bis 80 Beamte in Pension gehen, das bedeutet eine Personalverstärkung für Niederösterreich von rund 100 Beamten." Zusätzlich dazu sollen heuer weitere Ausbildungskurse für rund 80 Personen starten.

„Die, die Böses vorhaben, sollen die Polizei in Niederösterreich spüren", betonte Landespolizeidirektor Prucher in seiner Stellungnahme. Derzeit seien rund 350 Streifen tagtäglich in Niederösterreich im Einsatz, diese Zahl soll um 25 Doppelstreifen erhöht werden, informierte er. „Wir unternehmen alles, damit Niederösterreich ein sicheres Bundesland bleibt", versicherte Prucher, der in Bezug auf die Videoüberwachung auch feststellte: „Niederösterreich ist ein Pionierland der modernen Technik." Die Statistik für 2013, die in den nächsten Tagen vorliegen werde, werde mit weniger Straftätern und einer höheren Aufklärungsquote „eines der besten Ergebnisse für Niederösterreich" zeigen, so Prucher.  

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