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16.12.2013 | 11:37

Einigung bei Verhandlungen um neue Rettungstarife

LH Pröll: „Sicherheit für Patienten, Mitarbeiter und Ehrenamtliche"

Präsentierten Einigung: Obmann Gerhard Hutter (NÖ Gebietskrankenkasse), Landesrat Ing. Maurice Androsch, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Präsident ÖkR Willibald Sauer (Rotes Kreuz NÖ), Präsident NR Otto Pendl (Arbeitersamariterbund NÖ).
Präsentierten Einigung: Obmann Gerhard Hutter (NÖ Gebietskrankenkasse), Landesrat Ing. Maurice Androsch, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Präsident ÖkR Willibald Sauer (Rotes Kreuz NÖ), Präsident NR Otto Pendl (Arbeitersamariterbund NÖ).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

In der Diskussion um die Tarifverträge der Rettungsorganisationen wurde heute im NÖ Landhaus in St. Pölten ein Ergebnis präsentiert, „das getragen ist vom niederösterreichischen Geist der Zusammenarbeit und des Miteinander", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zuge der Pressekonferenz. Damit sei „entsprechende Sicherheit sowohl für die Patienten, als auch für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen gegeben", sagte der Landeshauptmann, der gemeinsam mit Landesrat Ing. Maurice Androsch, Obmann Gerhard Hutter (NÖ Gebietskrankenkasse), Präsident ÖkR Willibald Sauer (Rotes Kreuz NÖ) und Präsident NR Otto Pendl (Arbeitersamariterbund NÖ) über das Verhandlungsergebnis informierte.

Nachdem die Verhandlungen zwischen den Rettungsorganisationen und der Gebietskrankenkasse in einer Sackgasse angekommen waren, war der Landeshauptmann gebeten worden, sich in die Gespräche einzuschalten. Mitte November habe er daher die Verhandlungspartner zu sich gebeten und es habe ein „sehr konstruktives Gespräch" gegeben, berichtete der Landeshauptmann zunächst.  Heute könne man ein Ergebnis präsentieren, „mit dem alle zufrieden sein können", so Pröll: „Auch ab 1. Jänner 2014 ist damit Versorgungssicherheit gegeben."

Bei 860.000 Rettungs-und Krankentransporten pro Jahr sei dies sowohl für jene, die in den Rettungsorganisationen arbeiten, als auch für jene, die durch die Rettungsorganisationen versorgt werden, von besonderer Bedeutung, betonte der Landeshauptmann: „Damit ist weiter optimale Versorgung gewährleistet." Das heute vorgestellte Ergebnis bezeichnete er auch als „Bekenntnis zu Ehrenamt und Freiwilligenwesen" und als ein „wichtiges Signal, dass man trotz schwieriger Ausgangssituation einen gemeinsamen Nenner finden kann".

Auch Landesrat Androsch sprach von „konstruktiven Gesprächen", das „Wohl der Bürgerinnen und Bürger" sei dabei immer an oberster Stelle gestanden. Damit dieses Ergebnis erreicht werden konnte, hätten „alle an einem Strang gezogen", die Einigung sei „beispielgebend dafür, wie Zusammenarbeit funktionieren kann".

Das Honorarvolumen werde seitens der Gebietskrankenkasse von 22,8 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 25,3 Millionen Euro aufgestockt, damit werden die Sozialversicherungen im Jahr 2014 in Summe 35,8 Millionen Euro für das Rettungswesen in Niederösterreich bereitstellen, informierte der Obmann der Gebietskrankenkasse Gerhard Hutter über die Eckpunkte der Verhandlungen.

Der Präsident des Roten Kreuzes, Willibald Sauer, betonte: „Die Verhandlungen waren nicht einfach, aber wenn man Verständnis hat für den anderen, kann man auch aufeinander zugehen. Wir haben eine gemeinsame Lösung gefunden."

„Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher können voller Sicherheit ins neue Jahr gehen", resümierte Otto Pendl, der Präsident des Arbeitersamariterbundes: „Wir wollen die hohe Qualität für unsere Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft halten."

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