16.12.2013 | 10:45

Heuer 139.183 Gäste auf der Schallburg

Pröll: Internationales Publikum für das Mostviertel begeistern

Mit einem Adventmarkt beschloss die Schallaburg an diesem Wochenende eine Saison, die insgesamt 139.183 Gäste in das Renaissancejuwel brachte: 127.610 Besucher begaben sich in der Ausstellung „Das Indien der Maharadschas" von 23. März bis 10. November auf eine Zeitreise durch 500 Jahre indisch-europäische Geschichte, rund 5.000 Spielefans bevölkerten die Schallaburg beim Großen Niederösterreichischen Spielefest am 30. November und 1. Dezember, 6.573 Gäste zählte zuletzt der Mostviertler Advent.

„Mit internationalen Themen spricht die Schallaburg weit über die Grenzen Niederösterreichs hinaus Gäste an", erklärt dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. „Und dieses internationale Publikum können wir über unser Ausstellungszentrum auch für das Mostviertel begeistern. Dieser gelebten Gastfreundschaft steht gegenüber, dass auch die Menschen in der Region die Schallaburg als ‚ihre Burg‘ wahrnehmen. Und das ist ein weiterer großartiger Erfolg", so der Landeshauptmann, der sich in Bezug auf die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914 - 1918" auch sicher ist: „Mit der bisher umfassendsten Ausstellung zum Ersten Weltkrieg wird die Schallaburg kommendes Jahr noch mehr in den internationalen Fokus der Aufmerksamkeit rücken."

„Seit 1974 gab es mittlerweile 60 Ausstellungen, die von knapp fünf Millionen Besuchern gesehen wurden", ergänzt Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin. „In dieser Zeit hat sich die Schallaburg ihr Renommee als internationales Ausstellungszentrum durch kontinuierliche, qualitätsvolle Arbeit aufgebaut. Gleichzeitig ist die Schallaburg auch Bühne der Region - etwa mit über 1.000 Gästen beim ersten ‚Salon des Mostes‘ oder rund 2.300 Gästen beim ‚Großen Schmankerlfest‘ der Bäuerinnen des Bezirks Melk."

Der historische Garten der Schallaburg wurde heuer erstmals mit einem Projekt von Kunst im öffentlichen Raum in das Thema der Ausstellung eingebunden. Mit der Intervention „1.200 göttliche Jahre" warf das Künstlerduo GapStarPro dabei einen zeitgenössischen Blick auf den indischen Kontinent. Auch im Denkmalschutz stellte die Schallaburg ihre Kompetenz unter Beweis, so veranstaltete das Bundesdenkmalamt für seine Mitarbeiter einen Workshop zum Thema Mauerkronensanierungen. Die Schallaburg errichtete eine eigene Kalkgrube sowie einen hauseigenen Ofen zum Brennen von Terrakotten. Eine beeindruckende Dokumentation über die Geschichte der Schallaburg wurde mit dem Bildband „Die Schallaburg im Bild" von Dr. Ralph Andraschek-Holzer im Juni dieses Jahres veröffentlicht.

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914 - 1918" bereits auf Hochtouren: Von 29. März bis 9. November 2014 wird die bisher umfassendste Ausstellung zum Ersten Weltkrieg sowohl individuelle Schicksale als auch globale Perspektiven beleuchten und anhand beeindruckender Exponate den neuesten Forschungsstand präsentieren.

Nähere Informationen unter 0664/60 49 96 52, Mag. Florian Müller, e-mail florian.mueller@schallaburg.at und http://www.schallaburg.at/.

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