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06.12.2013 | 09:48

LH Pröll eröffnete die neue Galerie Kopriva in Krems

„Freiheit der Kunst ist unabdingbar"

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Direktor Mag. Carl Aigner mit der Familie Kopriva bei der Eröffnung der neuen Galerieräumlichkeiten in Krems.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Direktor Mag. Carl Aigner mit der Familie Kopriva bei der Eröffnung der neuen Galerieräumlichkeiten in Krems.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Mit einer Retrospektive der in diesem Jahr verstorbenen Künstlerin Christa Hauer wurden gestern, Donnerstag, die neuen Räumlichkeiten der Galerie Kopriva in Krems eingeweiht. Die offizielle Eröffnung der von den Weinbergen am Wachtberg in das Stadtzentrum übersiedelten Galerie nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor.

Diese Galerie solle eine Plattform sein, „durch die möglichst viele angesteckt werden von der Liebe zu Kunst und Kultur", sagte der Landeshauptmann im Zuge der Eröffnungsfeierlichkeiten. Für die Kulturpolitik in Niederösterreich sei es „unabdingbar, dass wir die Freiheit der Kunst garantieren, um der Kreativität der Künstlerinnen und Künstler keine Grenzen zu setzen", betonte Pröll. Durch das positive Kulturklima im Land gelinge es auch, „möglichst viele private Initiativen zu motivieren und zu animieren, kulturell tätig zu sein", meinte er.

Die Galerie Kopriva sei eine „veritable Galerie" geworden, „die einen weiteren Kunstakzent in der Stadt setzt", stellte der Direktor des Landesmuseum NÖ, Mag. Carl Aigner fest. Auch der Bürgermeister von Krems, Dr. Reinhard Resch, bezeichnete die Galerie als einen „Gewinn für die Stadt". Manfred Kopriva jun. sprach in seinen Begrüßungsworten von einem „wundervollen Standort", den man nun nach der Übersiedlung in die neuen Galerieräumlichkeiten „langfristig und nachhaltig" betreiben wolle.

Programmschwerpunkt der Galerie Kopriva am Dominikanerplatz ist die österreichische Kunst nach 1945. Gegründet wurde die Galerie vor mehr als zehn Jahren durch den Vater von Manfred Kopriva jun. Mit der Bearbeitung von Künstlervor- und -nachlässen, der Erarbeitung von Werkverzeichnissen, der Herausgabe von Monografien und der Organisation von Museumsausstellungen legte er die Basis für den Erfolg. Inzwischen konnten auch Nachlässe von Othmar Jaindl und Robert Schmitt erworben werden, Monografien sind in Vorbereitung.

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