05.11.2013 | 09:25

Ergebnisse der „Denkwerkstatt Familie" präsentiert

Schwarz: Familie ist das Rückhaltebecken der Gesellschaft

Als temporären Think-Tank und Plattform, in die sich sowohl Experten als Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eingebracht haben, die Familie tatsächlich leben, bezeichnete Landesrätin Mag. Barbara Schwarz gestern, Montag, 4. November, die auf ihre Initiative vor einem Jahr von der NÖ Landesakademie ins Leben gerufene „Denkwerkstatt Familie", deren Abschlussbericht nun in St. Pölten präsentiert wurde.

„Das Familienleben umfasst den Großteil des gesellschaftlichen Lebens, insofern ist die Familie das Rückhaltebecken der Gesellschaft und das Thema Familie vorrangig in Niederösterreich", betonte dabei die Landesrätin, die sich auch darüber freute, dass eine Befragung in Form von 1.400 Interviews mit Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren in ganz Niederösterreich im Rahmen der „Denkwerkstatt Familie" gezeigt habe, dass Sicherheit, Geborgenheit und Grundvertrauen mit Familie assoziierte Werte seien, die sich über Generationen erhalten hätten.

„Das sind positive Signale, dass Niederösterreich familienfit ist", so Schwarz. „Die Politik muss auf die Bedürfnisse der Familien hören und größtmögliche Wahlfreiheit gewährleisten: Die Eltern wissen am besten, was ihren Kindern guttut, welchen Bildungsweg sie gehen, wo sie ihre Nachmittage verbringen wollen etc.", meinte die Landesrätin zu dem Bericht, dessen vielfältige Impulse nun weiter verarbeitet werden sollen.

Unter den vorgeschlagenen Maßnahmen, die von der klinischen Psychologin Mag. Daniela Gehringer-Braun, Dr. Andreas Baierl vom Institut für Familienforschung, dem Politikwissenschafter Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier und dem Sozialforscher Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mazal präsentiert wurden, finden sich u. a. vermehrte Väterbeteiligung durch ein größeres freizeitpädagogisches Angebot für Väter und Kinder, ein flexibler Ausbau der Kinderbetreuung z. B. durch den „Kindergarten am Bauernhof", eine Stärkung der Kommunikation zwischen Eltern und Betreuern, eine Thematisierung der veränderten Rollenbilder oder eine Weiterentwicklung und transparentere Gestaltung der bestehenden Familienförderungen.

Nähere Informationen bei der NÖ Landesakademie unter 02742/294-17433, Mag. Susanne Schiller, e-mail susanne.schiller@noe-lak.at und http://www.noe-lak.at/.

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